ASV Hamm mit Kampf zum Heimsieg

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Handball, 2. Bundesliga: ASV Hamm-Westfalen – DJK Rimpar Wölfe 24:21 (21:10). Dritter Sieg im dritten Spiel: Die Heimserie des ASV Hamm-Westfalen hält. Die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler trotzte am Samstagabend in der WESTPRESS arena der Verletzungsmisere und Aufsteiger DJK Rimpar Wölfe. Der ASV gewann letztendlich mit 24:21 (21:10). „Ich wusste, dass wir gegen eine griffige Deckung kommen, aber wir haben es nicht geschafft die Abwehr in Bewegung zu kommen. Es war kein schönes Spiel. Die Punkte haben wir uns erkämpft“, erklärte Rothenpieler, der trotz des Sieges nicht rundum zufrieden war.

Zu Beginn legte der ASV zunächst vor, konnte aber nicht davon ziehen. Nach der frühen Führung durch Matthias Struck (2.) glich Steffen Kaufmann für die Wölfe aus Franken aus (3.). Sebastian Schneider erhöhte mit einem Doppelschlag auf 3:1 (5./7.). Nach dem 4:2, das erneut Struck markierte (9.), drehten die Gäste das Geschehen und gingen in der 13. Minute durch Jan Schäffer selbst mit zwei Toren mit 4:6 in Führung. Der ASV ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und erzielte durch Kapitän Andreas Simon in der 30. Minute mit dem 12:9 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung. Weil Tom Spieß kurz darauf verkürzte, ging es mit 12:10 in die Pause.

Nach dem Wechsel hielten die Gäste zunächst gut mit und glichen zur Mitte des zweiten Durchgangs zwischenzeitlich auf 15:15 aus (46.). Nach fast drei Minuten ohne jeweiligen Treffer markierte Ondrej Zdrahala das 16:15 (49.). In den folgenden fünf Minuten legte der ASV den Grundstein zum Sieg, Vorne zeigten sich die Hammer zielsicher und in der Defensive wurden die Bälle des Gegner gut geblockt. Die Konsequenz waren sieben ASV-Tore in Serie, nachdem Martin Muller in der 55. Minute auf 22:15 erhöht hatte. Diesen Zwischenspurt verdaute Rimpar zwar, aber mehr als auf die drei Treffer, wie am Ende kam der Gast nicht mehr heran. Rothenpielers Fazit lautete: „Unser Torwart Tomas Mrkva hat uns in der wichtigen Phase Mitte der zweiten Halbzeit sehr geholfen. Dann hatten wir das Sppiel einigermaßen im Griff, wenn auch nicht souverän.“ „Der ASV war in den entscheidenden Phasen einfach besser als wir“, sagte Rimpars Trainer Jens Bürkle nach dem Spiel.

ASV Hamm-Westfalen: Mrkva, Storbeck – Struck (5), Huesmann, Muller (3), Brosch, Simon (2), Wiegers (2), Schneider (5), Macke, Zdrahala (3), Gudat (4), Auerbach

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