ASV empfängt am Freitagabend TuS Ferndorf

119
Handball Bundesliga ASV Hamm Lemgo Auszeit Michael Lerscht

Handball: In der 2. Handball-Bundesliga gibt es aktuell nur eine Mannschaft, die noch weniger Spiele im Vergleich zur Konkurrenz absolviert hat, als der ASV. Und genau diesen Gegner, nämlich den TuS Ferndorf, empfangen die Westfalen am Freitagabend um 19:15 Uhr in der WESTPRESS arena.

Während sich bei den Gastgebern bis zum Anschlusstraining am Freitag noch keine personellen Änderungen ergeben haben, wird der TuS zumindest teilweise aus der Reserve auffüllen müssen. „Handbremse los – Gas geben – überraschen“, so lautet das von TuS-Coach Robert Andersson ausgegebene Motto für das Gastspiel in Hamm. Michael Lerscht will personelle Spekulationen rund um den Gegner gar nicht erst aufkommen lassen: „Das beeinflusst unsere Vorbereitungen nicht. Wir konzentrieren uns auf uns selbst und auf unsere Leistung“, so der 36-jährige, der im Sommer vom TuS zum ASV auf die Trainerbank gewechselt war. Schon das Hinspiel dürfte den Westfalen dabei Warnung genug sein, auch damals kam der TuS frisch aus einer Quarantäne-Pause und kämpfte den favorisierten ASV mit 27:21 (11:11) nieder.

Erst 17 Mal konnte der TuS Ferndorf in dieser Spielzeit antreten. Gleich drei Mal wurden die Ferndorfer von Corona ausgebremst – zweimal ohne Folgen nur aufgrund von Verdachtsfällen, beim dritten Mal erwischte es die Mannschaft von Trainer Robert Andersson aber erheblich. Anfang März gab es im Rahmen der regelmäßigen Tests zwei positive Corona-Fälle, es folgte fünf weitere. Erst jetzt – nach sechs Wochen Quarantäne – kehrt der TuS wieder zum Spielbetrieb zurück, möglicherweise noch ohne einige betroffene Akteure, die aus medizinischer Sicht grünes Licht erhalten müssen. Der ASV spielte mittlerweile fünf Spiele mehr, Eisenach und Hüttenberg sind sogar schon acht Partien weiter in der Saison.

So dürfte den Gästen aktuell weniger die kurzfristige Aufgabe beim ASV als vielmehr die Tatsache Sorgenfalten verursachen, wie man die Vielzahl der Spiele bis zum Saisonende im Juni ohne Überbelastungen und daraus resultierende Verletzungen überstehen kann. „Das Wichtigste ist die Gesundheit der Spieler“, betonte Andersson entsprechend. So wird der TuS – wie im Übrigen der ASV in Person von Melf Krause und Florian Schöße ja auch – möglicherweise am Freitag mit Leon und Michel Sorg aus der Reserve auffüllen.

Anwurf in der WESTPRESS arena ist um 19:15 Uhr, die Liveübertragung über SportDeutschland.TV beginnt um 19 Uhr. Um 18:15 Uhr zeigt der ASV zudem live über Facebook die TV-Heimspielanalyse „Anschwitzen“ mit Simon Kottmann und dem Handball-Experten Jens Gawer.

Bildzeile: ASV-Trainer Michael Lerscht spricht in der Auszeit mit seinen Spielern / Foto Wegener/ASV.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.