An Henstedt-Sieg anknüpfen

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Handball: Aufgegeben hat sich der nächste Gegner des ASV Hamm-Westfalen zwar noch nicht, aber der TV Hüttenberg macht sich auf den Abschied aus der 2. Handball-Bundesliga gefasst. Der Abstand zum Nichtabstiegsplatz beträgt für den Tabellenvorletzten derzeit sieben Zähler. Zwar hat der TV noch ein Spiel weniger absolviert als Dormagen und Saarlouis, aber das Restprogramm könnte leichter sein. Denn zum Abschluss der Saison tritt die Mannschaft gegen Bittenfeld und in Leipzig an, also gegen die beiden Spitzenmannschaften der Liga.

Wenn also noch Punkte gesammelt werden sollen, dann muss das Team von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson am Samstag gegen den ASV damit anfangen. Gegen die „super eingespielte Top-Mannschaft mit vielen sehr guten Zweitliga-Spielern“ gehe es für Hüttenberg aber zunächst einmal darum, „das Optimale herauszuholen, Charakter zu zeigen und das Positive mitzunehmen“, wird Eyjólfsson in der lokalen Presse zitiert. Anwurf ist um 19:30 Uhr, Radio Lippe Welle Hamm überträgt live (www.lippewelle.de).

Für die Gastgeber dürfte es also die letzte Chance sein, das Projekt „Klassenerhalt“ noch einmal ernsthaft in Angriff zu nehmen. Entsprechend gewarnt geht der ASV ins Rennen. „Wir wollen an das Heimspiel gegen Henstedt anknüpfen“, erwartet ASV-Trainer Kay Rothenpieler wieder einen sehr engagierten Auftritt seiner Spieler. „Wie in den Wochen zuvor schauen wir nicht auf die Tabelle, sondern von Spiel zu Spiel. Und das wollen wir jedes Mal gewinnen“, spielt für die Verantwortlichen des ASV keine Rolle, dass ein Aufstiegsplatz für den ASV praktisch nicht mehr erreichbar ist. Personell wird sich im Vergleich zum jüngsten Spiel wohl nichts ändern, außer den Langzeitverletzten waren beim Abschlusstraining am Freitagmittag alle Akteure einsatzbereit.

Bild: Marian Orlowski steuerte sechs Tore zum 29:27-Hinspielsieg gegen Hüttenberg bei, wird aber beim TVH genau wie Fabian Huesmann und Edgar Landim fehlen. – Foto: Gudat

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