An der Spitze bleibt es weiter spannend

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Fußball-Bezirksliga: Weiterhin spannend bleibt es an der Spitze der Bezirksliga 8. Drei Siege feierte das Spitzentrio am 28. Spieltag, so dass im Dreikampf um den Landesliga-Aufstieg tabellarisch alles beim Alten bleibt. Äußerst glücklich siegte der Werner SC 1:0 gegen Hannibal, während Wethmar 6:1 gegen Eintracht Dortmund siegte.Spitzenreiter Kemminghausen musste bis sechs Minuten vor Schluss um den Sieg im Nordbergstadion zittern, ehe Bednarek per Handelfmeter zum 3:1 gegen den FC TuRa Bergkamen traf. Zuvor hatte TuRa lange gut mitgehalten und anfangs sogar die besseren Gelegenheiten. „Wir waren auf Augenhöhe“, hatte TuRa-Coach Tobias Jahncke den Dortmunder Gast stärker erwartet. Als Manka den 2:1-Anschluss schaffte, hatte A-Junior Kleit die Riesenmöglichkeit auszugleichen, vergab. Kemminghausens Coach Giovanni Schiatarella bekannte, dass „wir nach dem 2:1  zehn Minuten eine Phase hatten, wo wir uns fangen mussten. Der Treffer zum 3:1 war wie Baldrian.“ Am Donnerstag um 15 Uhr steht das Nachholspiel für den Tabellenführer beim TuS Hannibal an.

Der SV Langschede siegte auch schon am Donnerstag bei Absteiger Eving mit 3:1. Nach zuletzt einigen schwächeren Auftritten zeigte sich der SVL dabei deutlich formverbessert und erspielte sich zahlreiche gute Gelegenheiten, zeigte sich aber einzig im Abschluss zu schwach.  Honorio, Döring und Ersatzkeeper Johann erzielten doch noch die Langscheder Tore. “Das haben die Jungs richtig gut gemacht“, lobte SVL-Coach Holger Stemmann seine Mannen, die stark ersatzgeschwächt antraten und mit Reimann und Vach zwei weitere Verletzte zu beklagen hatten. Am Sonntag hat Langschede Heimrecht gegen Wethmar.

Schlusslicht SuS Oberaden musste sich ein 0:9 in Senden gefallen lassen. Als die Gastgeber kurz nach Wiederbeginn das  3:0 erzielten, brachen im Oberadener Team alle Dämme. Oberaden musste über 30 Minuten auch noch in Unterzahl agieren, nachdem Triller die Ampelkarte wegen Meckerns kassiert hatte. Schadensbegrenzung wollte Oberaden laut Coach Michael Pannicke in den letzten Saisonspielen betreiben. Das ist in Senden misslungen. Zwei Abgänge muss der SuS verzeichnen zur neuen Saison. Yasin Yilmaz und Baran Günes wechseln zum Werner SC. Bereits am kommenden Freitag um 19.30 Uhr stehen sich im Römerberg-Stadion der SuS und Overberge gegenüber.

Bereits am Donnerstag gewann der FC Overberge sein Heimspiel gegen Nordkirchen überraschend deutlich mit 4:1. Nach dem Spiel war FCO-Trainer André Kracker voll des Lobes über seine Mannschaft. „Endlich habe wir wieder Zuhause gewonnen. Das war das beste Spiel unter meiner Regie. In der 1. Halbzeit haben wir richtig guten Fußball gespielt.“ Sein Nordkirchener Kollege dagegen war maßlos enttäuscht. „Wir haben keine Einstellung zum Spiel und zum Gegner gefunden“, urteilte Heiko Ueding. Für den Schlusspunkt sorgte Lukas Manka mit einem sehenswerten Hacketor.

In Ascheberg musste sich der  SuS Kaiserau 1:3 im vorgezogenen Spiel geschlagen geben. SuS-Coach Alex Berger hatte wieder reichlich Anleihen aus der A-Jugend genommen. Er sah seine Mannschaft auf Augenhöhe und wertete die Partie eher als Remis-Spiel. Sascha Beher will in Zukunft nicht mehr im Tor der Bezirksliga-Mannschaft stehen. „Ich will kürzer treten, der Familie den Vorrang geben und nur noch gelegentlich in der Zweiten oder Dritten aushelfen“, erklärte er und stellte klar, „aber nur noch als Feldspieler.“

Wie groß die Personallnot bei der SpVg Bönen ist, zeigt die Tatsache auf, dass mit Marco Behrend und Tim Faber zwei Torhüter im Sturm spielten. Es half, denn Bönen fuhr endlich mal wieder einen Dreier ein. Dennoch ist der Abstieg  besiegelt. Hendrik Dördelmann wird neuer Trainer am Rehbusch. Ursprünglich sollte er als Co-Trainer arbeiten und gemeinsam mit Coach Axel Maurischat sowie dem Sportlichen Leiter Hansi Sack in der kommenden Saison den Neuaufbau starten. Doch nach dem Rücktritt von Maurischat wird der 30-Jährige nun in vorderster Front in der Verantwortung stehen. Vom VfK Nordbögge kommen Torhüter Heller, Hartmann und Müller. Auch Björn Kempe will wieder seine Fußballschuhe für die Spielvereinigung schnüren.

Bild: Stammkeeper Marco Behrend (2.v.re.) spielte am Sonntag gegen Soest im Bönener Angriff und führte diesen Freitstoß aus

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