Ahmet Keske bleibt nur bis zum Saisonende Spielertrainer beim VfK Weddinghofen – offen für andere Angebote

1218

Fußball: „Bis auf Weiteres“ hieß es zunächst beim VfK Weddinghofen, als Ahmet Keske das Traineramt und damit die Nachfolge des entlassenen Olaf Barnfeld übernahm. Jetzt ist klar: Der Interimscoach, so wollte er sich auch verstanden wissen, wird nur noch bis zum Saisonende am Häupenweg die Traineraufgaben wahr nehmen und spielen. Dann ist Schluss.

Ahmet Keske wird wie auch Cagatay Kay zum Saisonende den A-Kreisligisten wieder verlassen. Das haben die jüngsten Gespräche mit dem VfK-Vorsitzenden Manfred Frieg ergeben. Die aufgezeigten sportlichen Perspektiven haben den früheren Westfalen- und Landesliga-Spieler nicht überzeugt für ein weiteres Engagement. Bis zum Saisonende, sofern denn wegen der Coronakrise Mitte April oder gar im Mai weiter gespielt werden kann, will sich der spielende Coach voll reinhängen, um das angestrebte Saisonziel, nämlich den Klassenerhalt, mit dem VfK zu realisieren. Der 36jährige Unternehmer – er betreibt in Bergkamen ein Mobilfunkgeschäft – ist überzeugt, das mit dem VfK zu schaffen. Auch wenn im Moment der Spiel- und Trainingsbetrieb ruht. „Jeder Spieler ist angewiesen, stattdessen selbsttätig für seine Fitness zu sorgen“, Keskes aktuelle Vorgaben an seine Spieler während dieser Tage und Wochen.

Ahmed Keske will nach seiner Weddinghofener Zeit aber weiter dem Fußball verbunden bleiben. „Ich kann mir gut vorstellen“, sagte er in einem Gespräch mit SKU, „bei einem anderen Club in der neuen Saison weiter zu kicken.“ Entsprechende Gespräche sind hier bereits im Gange. „Ich bin aber offen für weitere Angebote“, sein Standpunkt, „sowohl als Trainer als auch als Spieler.“

Bildzeile: In der neuen Saison will Ahmet Keske (li.) für einen anderen Club stürmen und auf Torejagd gehen.

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.