Änderungen der Coronaschutzverordnung – weitere Öffnungsmöglichkeiten im Sport

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Allgemein: Ab dieser Woche, 15. Juni 2020, gibt es erneut Änderungen in der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO), die zu weiteren Öffnungsmöglichkeiten für den Sport geführt haben.

Die wichtigsten Neuerungen sind, dass nun auch in Hallen oder anderen geschlossenen Räumen wieder Kontaktsport betrieben werden kann. Die maximale Gruppengröße beträgt hier zehn Personen und die Regelung gilt sowohl für Training, als auch für sportliche Wettbewerbe.

Im Außenbereich (im Freien) darf nun mit bis zu 29 Personen trainiert und Wettbewerbe durchgeführt werden.
In all diesen Fällen muss eine sogenannte „einfache Rückverfolgung“ gesichert sein. Das heißt: In den genannten Fällen ist es notwendig, Name, Adresse und Telefonnummer der teilnehmenden Sportler/innen zu erfassen. Zusätzlich ist es bei Wettkämpfen sowohl im Freien als auch Hallen oder anderen geschlossen Räumen Vorschrift, dass auch die Zuschauer/innen erfasst und die Belege vier Wochen aufbewahrt werden. Hinweise zum diesbezüglichen Datenschutz mit einem entsprechend einsetzbaren Muster zur Einholung von Einverständniserklärungen sind unter dem folgendem Link des Landessportbundes NRW zu finden:

https://www.vibss.de/fileadmin/Vereinsmanagement/Coronavirus/2020-05-28_CORONA_Einversta__ndnis_u_Informationspflichten_Ru__ckverfolgung____2a_CoronaSchVO_ELMAR_LUMER.pdf

Mit dem Inkrafttreten der 16. Corona Schutzverordnung sind wieder sämtliche Kontaktsportarten möglich. Die Schieflage zwischen Tanzsport in Tanzschulen und Tanzsportvereinen wurde beseitigt. Darüber hinaus ist Billard und Dartsport auch wieder in Gaststätten möglich. Auch die Vorlage von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten beim Gesundheitsamt ist nur noch für die Profiligen vorgesehen. Matthias Hartmann, Geschäftsführer im KreisSportBund Unna e.V. „Ich gehe davon aus, dass die Vorsorge der Vereine zu geeigneten Hygienemaßnahmen unverändert beibehalten wird. Auch wenn die Verordnungen immer mehr gelockert werden, so wollen wir doch nicht vergessen, dass es das Coronavirus immer noch gibt (siehe Uhlandschule in Werne) und wir uns die Ausübung unseres Sports durch vermeidbare Nachlässigkeiten selbst wieder wegnehmen. Dazu gilt auch weiterhin der Paragraph 9 Abs. 1 der CoronaSchVo.“

Eine aktualisierte Übersicht welche Sportbetriebe möglich sind, hat der Landessportbund NRW auf seiner Internetseite (https://www.lsb.nrw) hinterlegt.

Bildzeile: Matthias Hartmann, Geschäftsführer im KreisSportBund Unna: „Auch wenn die Verordnungen immer mehr gelockert werden, so wollen wir doch nicht vergessen, dass es das Coronavirus immer noch gibt und wir uns die Ausübung unseres Sports durch vermeidbare Nachlässigkeiten selbst wieder wegnehmen.“

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