Achtungserfolge für Kaiserau und Königsborn

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Fußball-Bezirksliga: VfL Kamen musste am letzten Spieltag unfreiwillig pausieren, denn die Partie beim FV Scharnhorst wurde abgesagt. Stattdessen setzten die VfL-Trainer eine Laufeinheit an. „Schade“, bedauerte VfL-Coach Torsten Lenz den Spielausfall, „wir sind derzeit gut drauf.“  Er zielte vor allem auf das Testspiel in der letzten Woche gegen RW Ahlen ab – da gewann der VfL 3:2 nach Toren von Zulfic, Islak und El Yahyaoui gegen den Oberligisten.

Mit einem neuen Trainer auf der Bank konnte der VfK Weddinghofen die Niederlagenserie auch nicht stoppen. Olaf Barnfeld war erkrankt, Co-Trainer Carsten Schrader musste ins Tor, so dass Sascha Drücker auf der Trainerbank Platz nahm. „Ich habe sofort zugesagt, als man mich bat zu coachen“, sagte er, „nur ich hätte gerne der Mannschaft Punkte beschert.“ Die Gäste von Phönix Eving erzielten zwei Tore und entführten den Dreier vom Häupenweg. „Wir hatten auch unsere Chancen, spielten gut mit und wurden doch nicht belohnt“, bilanzierte Drücker und tritt wieder zurück, denn in dieser Woche wird Olaf Barnfeld  wieder die Trainingseinheiten leiten.

Achtungserfolg für den SuS Kaiserau (Bild) gegen den Tabellenzweiten SC Dorstfeld. 0:0 hieß es nach 90 Minuten, sogar ein Sieg wäre möglich gewesen. Ja, wenn Daniel Milcarek den Elfer in der Schlussphase verwandelt hätte. Ein starker Sascha Beher – er ist jetzt die Nummer eins – und ein ebenso starker Abwehrchef Arthur Rakoczy waren Garanten für die Punkteteilung. Allerdings stellte nicht nur der SuS-Vorsitzende Andreas Arnold fest, dass Dorstfeld den Beweis eines Tabellenzweiten schuldig blieb. „Wir sind jetzt schon seit zwei Spieltagen ungeschlagen“, gewann SuS-Trainer Patrick Rakoczy  dem 0:0 eine weitere positive Seite ab.

Das Heimspiel gegen Alemania Scharnhorst hätte der FC TuRa Bergkamen natürlich gerne gewonnen. Heraus kam Ende für die Mannen von Trainer Marko Barwig ein 1:1-Unentschieden, das mit einem aus seiner Sicht unberechtigten Strafstoß zustande kam. „Schade nur“, kartete Barwig nach, „solche Spiele musst du gewinnen, um im Kampf um den Klassenerhalt auf Nummer sicher zu gehen.“ Der Coach hat sich mit dem Vorstand auf eine weitere zweijährige Zusammenarbeit geeinigt. Auch sein Co., Erkan Gökce, soll bleiben. Derzeit laufen die Spielergespräche.

Es bleibt dabei: Spitzenreiter SV Brackel kann gegen den Königsborner SV nicht gewinnen. Nur einen Zähler gewährte der KSV dem Favoriten. KSV-Abteilungsleiter Gottfried Böcker war richtig happy: „Ich bin zufrieden mit unserem Spiel und dem Zähler“, sein Fazit, „wir haben in der Abwehr noch nie so gut gestanden.“ Zwar hatte der Tabellenführer ein optisches Übergewicht, aber Königsborn ließ hinten kaum etwas zu und konnte auch immer wieder Konter aufbauen, wobei Heptner mit etwas mehr Glück einen davon hätte sogar erfolgreich abschließen können.

Beim SV Langschede hat sich Trainer Thorsten angesichts der vielen Nachholspiele um Ostern herum schon darauf eingestellt, den Osterurlaub mit der Familie nicht wie geplant in Spanien, sondern Zuhause zu verbringen. Er muss gleich mehrfach auf der Trainerbank Platz nehmen bei den Nachholspielen. Am letzten Spieltag in Neubeckum bescheinigte er seiner Mannschaft „ein richtig gutes Spiel. Wir haben jede unserer Chancen konsequent genutzt. Das war schon klasse.“ Am Donnerstag muss der SVL beim „FC Bayern der Bezirksliga 7“, BSV Menden um 19.30 Uhr antreten.  

Foto: Patrick Opierzynski 

 

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