A-Ligisten verkaufen sich gut in der 1. Runde des Krombacher-Kreispokals

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Fußball: Gut verkauften sich die A-Ligisten in der 1. Runde des Krombacher-Kreispokals. Mustafa Akti (VfK), Mark Ellerkmann (VfL) und Mücahit Kücükyagci (KSC) taten sich jeweils als dreifache Torschützen hervor.

Dreierpack: Dank eines Dreierpacks von Mark Ellerkmann setzte sich der VfL Kamen beim klassentieferen B-Kreisligisten PSV Bork 6:2 in der 1. Runde des Krombacher-Kreispokals durch. Die drei restlichen Treffer gingen auf das Konto von Mirko Gohr (2) und Murat Büyükdere. Doch einverstanden war VfL-Coach Emre Aktas mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht. Dem VfL fehlten allerdings noch Engin Duman, Mehmet Kara, Armin Straszok, David Hellebrandt und Tobias Maier. Markus Maier und Florian Gehrmann werden wohl die komplette Hinrunde, wenn nicht verletzungsbedingt noch länger ausfallen.

Bildzeile: Mark Ellerkmann (li.) war dreifacher Torschütze für seinen VfL beim 6:2-Sieg im Pokal in Bork.

Elfmeterschießen: Alle drei Treffer in der regulären Spielzeit des Testspiels gegen BSV Heeren erzielte Mustafa Akti für den VfK Weddinghofen. Beide Mannschaften, hier der VfK und dort der BSV, lieferten über die 90 Minuten keinen guten Fußball am Häupenweg ab. Dennoch stimmte die Leistung seiner Mannschaft VfK-Coach Stefan Feldmann weitgehend zufrieden, denn im Elfmeterschießen reichte es zum 12:11-Erfolg. Hier traf Akti noch ein viertes Mal „vom Punkt“. Feldmann darf sich nun auf die Partie in der 2. Pokalrunde am Sonntag gegen Bezirksligist Königsborner SV freuen.

Trainingsbeteiligung: Erst in der vorletzten Spielminute rettete Arne Volkmer seinen BSV Heeren mit dem 3:3-Ausgleich ins Elfmeterschießen. Doch auch hier waren die Mannen von BSV-Trainer Christoph Golombek nicht gut drauf und mussten sich im Pokalspiel beim VfK Weddinghofen mit 11:12 geschlagen geben. Der BSV-Coach führte die verdiente Niederlage auf die zuletzt schwache Trainingsbeteiligung zurück. Statt Königsborner SV in Runde zwei des Kreispokals bestreitet Heeren am Sonntag um 13 Uhr ein Testspiel gegen die klassenhöhere Westfalia aus Wethmar.

Bildzeile: 1:3 musste sich der SV Frömern im Kreisliga-Vergleich Eintracht Werne geschlagen geben.

Angsthasenfußball: „Teilweise Angsthasenfußball“, das bescheingte Trainer Adrian Ruzok seiner Mannschaft des SV Frömern bei der 1:3-Heimniederlage im Pokal gegen Eintracht Werne. Vor allem die 1. Halbzeit ärgerte den Coach. Seine Halbzeitansprache fruchtete offenkundig, denn seine Mannen agierten in den zweiten 45 Minuten aggressiver in den Zweikämpfen, konnten zum 1:1 ausgleichen. Doch durch einen Foulelfmeter (61.) und dem dritten Werner Treffer fünf Minuten später war Frömern am Ende auf der Verliererstraße.

Elfmeterduell: 24 Elfmeter waren notwendig, um am Ende einen Sieger an der Hansastraße in Overberge am Sonntag zwischen Overberge und Cappenberg zu ermitteln. Nun, den letzten Elfer konnte Sven Steffen verwandeln und so für das Weiterkommen sorgen. Zuvor zappelten die ersten  zwölf Elfer jeweils im Netz. Jaromir Groß hatte die frühere Entscheidung auf dem Fuß, traf aber nur die Querlatte. Alle Schützen mussten nochmals ran. Overberges Schlussmann Marco Verelli parierte dann einen und Steffen erlöste dann seine Mannschaft. Kommenden Sonntag trifft der FCO in der 2. Pokalrunde wiederum Zuhause auf Landesligist TuS Wiescherhöfen.

Anerkennung: Im Billmericher Waldstadion führte der FC TuRa Bergkamen durch Tore von Arash Brelian und Pascal Kupfer nach 71 Minuten 2:0, schien auf der Siegerstraße. Dann kam zehn Minuten vor dem Ende der Billmerich Kevin Waschk ins Spiel, verkürzte zum 2:1 und hatte sogar noch den Ausgleich auf dem Fuß. Am Ende kamen die TuRaner dann doch verdient weiter. Das räumte BRB-Trainer Flurim Ramaj seinem Bergkamener Kollegen Chris Brügmann bei der Verabschiedung auch ein.

Verletzenpech: Der SV Langschede konnte dem Landesligisten SuS Kaiserau am Sonntag in der heimischen Ruhrkampfbahn über lange Strecken Paroli bieten, um sich dann aber doch wie berichtet aus dem weiteren Pokalgeschehen verabschieden zu müssen. Pech, dass sich Niklas Müller mit Schlüsselbeinbruch, Yannick Büscher und Marvin Weistropp ebenfalls verletzt vorzeitig verabschieden mussten. Deshalb war SVL-Coach Stefan Kortmann zum Umplanen gezwungen. In dieser Phase fielen auch die entscheidenden Gegentreffer zum 1:2 und 1:3. Dennoch war Kortmann voll des Lobes über seine Mannschaft.

Wermutstropfen: Souverän mit 6:0 nahm der Kamener SC die Pokalhürde in Afferde und kann es in der 2. Runde nunmehr mit Bezirksligist SVE Heessen aufnehmen. Mit einem besonderen Lob bedachte KSC-Trainer Ahmet Kahya seine Spieler Jonas Hahn und Mücahit Kücükyagci. Der eine war dreifacher Vorlagengeber und der andere dreifacher Torschütze. Ein Wermutstropfen: Jan Brinkmann verletzte sich am Knie und musste nach 24 Minuten ausgewechselt werden.

Vorentscheidung: Bereits zur Pause sorgte Rot-Weiß Unna beim Pokal-Auftritt in Nordbögge für klare Verhältnisse und führte vorentscheidend 3:0. Thomassen, Schütz und Lage hießen die Torschützen. Noch einmal Thomassen und Schütz sowie ihre Teamkollegen Böhne und Appelhoff waren zum Endstand von 7:1 efolgreich. Thomassen vergab einen Elfer. In Runde zwei des Krombacher-Kreispokal hat RWU am Sonntag Heimrecht gegen Landesligist Kaiserau.

Bildzeile: Verletztenpech beklagte der SV Langschede im Pokalspiel gegen Kaiserau. Drei Spieler mussten vorzeitig verletzt aufgeben. Hier wird Niklas Müller vom Platz geführt, dessen Verletzung sich später als Schlüsselbeinbruch herausstellte.

 

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