Handball-Bezirksliga: HC TuRa-Reserve möchte die ersten Punkte einsammeln

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Handball-Bezirksliga: Im Mittelpunkt des heimischen Interesses steht am 8. Spieltag das Derby in der Bergkamener Friedrichsberg-Sporthalle. Dort möchte Gastgeber HC TuRa II die ersten Punkte gegen Massen einsammeln. In allen anderen Begegnungen stehen Oberaden II, Overberge und Heeren auswärts auf dem Prüfstand.

Ahlener SG III – HC Heeren (Sa. 18 Uhr)
Die letzten Niederlagen in Beckum (26:40) und gegen Werne (18:23) wirken noch nach, haben Trainer Bernd Bolle unzufrieden gemacht. Zuletzt zeigte sich deutlich, wie schwer der Ausfall von Hoeft und Denger wiegen. Zum Gastspiel in Ahlen muss der Coach zu allem Überfluss auch noch auf Rother verzichten. Offen ist noch der Einsatz von Rintzel. Hinzu kommt, dass man bei Ahlen II nie weiß, wer von oben runter kommt.“Das alles machte die ganze Sache nicht einfacher“, mutmaßt der  HCH-Coach.

Lüner SV – SuS Oberaden II (Sa. 19 Uhr)
Mit Nachbar Lüner SV muss sich Oberaden am Samstag in der Lüner Rundturnhalle auseinandersetzen. Dort ist harzfrei angesagt und darauf muss sich SuS-Coach Björn Grüter einstellen. „Die Gastgeber, die einen personellen Umbruch hinter sich haben, sind schwer einzuschätzen“, weiß er, setzt auf seine eigenen Mannen. Lünen startete gut, verlor zuletzt zwei Mal. Oberaden dagegen kommt mit dem Schwung der letzten drei Erfolge. Grüter kann die zuletzt gegen Hammer SC (35:30) erfolgreiche Mannschaft aufbieten.

TV Werne – TuS Eintracht Overberge (So. 17 Uhr)
Overberge nimmt nach den letzten beiden Erfolgen langsam Fahrt auf und auch in  Werne rechnet sich TuS-Trainer Rene Zacharias was aus. Er hat in dieser Woche vor allem Ballgewöhnung ohne Harz trainieren lassen, denn in der Werner Lindert-Sporthalle darf nicht mit Haftmittel gespielt werden. Hinter Laske und Bevers steht noch ein Fragezeichen. Wieder dabei sind Brinkmann, Ellerkmann, Quardon und Biernat. „Damit sind wir wieder besser und breiter aufgestellt“, hofft Zachararis auf die gegenüber Werne bessere Tagesform.

TV Beckum – VfL Kamen (So. 17 Uhr)
Nach der Niederlage gegen Brambauer steht der VfL in Beckum auf dem Prüfstand. „Wir wollen da gewinnen“, die Zielsetzung von VfL-Coach Detlef Vogt. „Andernfalls droht die Gefahr, dass wir nach unten durchgereicht werden könnten.“ Dass es nicht einfach gegen die heimstarken Beckumer ist, das weiß der VfL-Coach. Er kann erstmals  Neuzugang David Kaim aufbieten. Fehlen werden allerdings Lysakowski (OP nach Nasenbeinbruch) und Kuropka (verletzt). M. Keck (Schulter) ist ebenfalls angeschlagen.

HC TuRa Bergkamen – SG Massen (So. 18 Uhr)
Das Leistungsbarometer des noch sieglosen Tabellenschlusslichtes HC TuRa II ist gemessen an den letzten Ergebnissen unverkennbar nach oben gegangen. „Wir sind nahe dran am ersten Sieg“, macht HCT-Coach Jörg Gontz seiner Truppe weiter Mut, „es hat sich gezeigt, dass wir mithalten können.“. Er kann wahrscheinlich wieder auf Baykan und Rycharski zurückgreifen, die aber leichte Blessuren aus der letzten Begegnung davon getragen haben. Stratmann soll spielen können. Nicht dabei sind M. Faulstick und weiter die Langzeitverletzten Nemitz und Menschner.  Sein Massener Kollege Heiko Hellmann muss auf Kusnierz und Diste verzichten. Ihm ist auch nicht verborgen geblieben, dass TuRa stärker geworden ist. Dennoch, alles andere als ein Sieg wäre für ihn eine Überraschung. Seine Mannschaft geht nattürlich als Favorit ins Rennen. In dieser Woche konnte Hellmann das Training nicht leiten, ihn hatte die Grippe erwischt. Die Trainingsleitung hatte Matthias Uhlenrbock inne.

Bild: Zuversichtlicher geht der HC TuRa Bergkamen in die Begegnung gegen Massen. Das Leistungsbarometr zeigt nach oben.

Aktuell: Nach David Kaim kann der VfL Kamen mit Julian Wilking einen weiteren Neuzugang begrüßen. Wilking spielte zuletzt in der A-Jugend-Oberliga und in der Landesliga für Handball Hamm.

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