„Cobras“ gehen in der Schlussphase „auf Schalke“ ein

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Handball-Verbandsliga: Der SuS Oberaden hat in der Schlussphase seines Spiels beim Tabellenführer noch gewaltig Federn lassen müssen, was letztlich der Personalnot geschuldet ist.

FC Schalke 04 – SuS Oberaden 37:28 (15:14). Bis zur 56. Minute sah es für die „Cobras“ beim 31:27 noch einigermaßen erfreulich aus, aber dann gab es noch weitere sechs Gegentore. Allerdings fehlten dem Trainer wichtige Kräfte.

„Wir haben taktisch sehr gut mit zwei Kreisläufern begonnen und sehr geduldig gespielt“, berichtete Spielertrainer „Alex“ Katsigiannis. Das traf zumindest auf die ersten 23 Minuten zu, in denen die Gäste teilweise mit drei Toren in Führung lagen. „Wir belohnen uns aber nicht, denn zur Halbzeit hätten wir schon klar führen müssen. Aber da machen wir zwei, drei kleine Fehler und Schalke liegt in Führung.“

Nach dem Wechsel führte der SuS beim 17:16 (34.) noch einmal. Auch nach 41 Minuten war Oberaden mit dem Aufsteiger und Ligaprimus aus Gelsenkirchen noch auf Augenhöhe. „Schalke hat uns dann allerdings Stückchen für Stückchen abgekocht.“ Besonders Rosen Kolev und Christopher Heming stellten die SuS-Defensive immer wieder vor unlösbare Aufgaben. „Wir haben leider nicht immer dagegen gehalten. 22 Gegentore in der zweiten Halbzeit gehen gar nicht. Da kam von der Abwehr und dem Torwart viel zu wenig. Uns fehlte die Zweikampfstärke“, so „Alex“, für den das Ergebnis aber eindeutig zu hoch ausfiel. „Das war schon ärgerlich.“

SuS: Makus; Hajduk (2), Noe, Herold (1), Fehring (5/2), Katsigiannis (9/1), Roth (2), Mork, B. Stennei (9), Braach (n.e.), Wegelin (n.e.), Notthof (n.e.).

Bild: Kassierte in Schalke 37 Gegentore – SuS-Torhüter Marvin Makus

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