6:0 – HSC landet höchsten Sieg in der Westfalenliga-Geschichte

330

Fußball-Westfalenliga: In sechs Spielen bisher hatte es der Holzwickeder SC gerade mal auf sieben Treffer gebracht. Am Sonntag gegen Aufsteiger Lennestadt traf der HSC in dem einen Spiel fast genau so viel, nämlich sechs Mal. 6:0 – der höchste Sieg in der Verbandsliga-Geschichte. Mit mehr Konsequenz hätte es gegen den schwachen Gegner auch zweistellig ausgehen können. Doch auch so Freude im Montanhydraulikstadion. Die Torbilanz steht nunmehr bei 13:9, zehn Punkte weist das Habenkonto auf. Das bedeutet Tabellenplatz sechs. Eine schöne Momentaufnahme.

Auf jeden Fall wird das Schützenfest das Selbstvertrauen weiter stärken für die kommenden Aufgaben, die da schon am Sonntag  beim Tabellenvorletzten SC Neheim anstehen. Der Holzwickeder SC bestimmte gegen Lennestadt vom Anpfiff weg das Tempo und lag bereits zur Pause 5:0 vorne. Karim Bouasker, Alihan Kurgan, Robin Schultze und Ze Mertens trugen sich in die Torschützenliste ein. Das 4:0 resultierte aus einem Eigentor von Goldmann. Das 6:0 markierte erneut Schultze vom Punkt. Mit derzeit drei Treffern ist Robin Schultze erfolgreichter HSC-Torschütze. Zwei Treffer stehen bei Bouasker und Sascha Grasteil in der Torschützenliste zu Buche. Die Lennestädter, die angetreten waren, mindestens einen Zähler aus Holzwickede mitzunehmen, waren überfordert und letztlich auch nicht motiviert genug, um die deutliche Schlappe zu verhindern. „Der Gegner hat nur zweimal aufs Tor geschossen – und das aus weiter Entfernnung. Das besagt schon alles“, beurteilte HSC-Trainer Axel Schmeing die Lennestädter Leistung. Die Sauerländer bleiben damit auf fremden Plätzen weiterhin punktlos.

Sebastian Schmerbeck fehlte verletzt, ebenso Philipp Hoffmann und Sitki Üstün war beruflich verhindert. Mirco Gohr, gerade wieder genesen, verstärkte die Reserve. Wie auch Marco Köhler, der sich im Reservespiel allerdings wieder verletzte.
Am Mittwoch um 19 Uhr muss der HSC im Achtelfinale des Krombacher-Kreispokal-Spiels gegen Oberligist Hammer SpVg im Montanhydraulik-Stadion ran.

Bild: Lennestadt musste meistens den HSC-Spielern – wie hier Mischa Mihaijlovic – hintrher laufen.

 

Vorheriger ArtikelLänderspiel in Hamm
Nächster ArtikelSemih Aktas verlängert die SSV-Ausfallliste

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.