3G-Plus: Jedes 5. Spiel im FLVW abgesagt – Saric nicht mehr „Co“ in Ingolstadt – Westfalenpokal – HSC-Anzeigetafel

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Fußball: Auch für dieses Wochenende vom 10. bis 12. Dezember gilt im Bereich des FLVW die 3G-Plus-Regelung für Spielerinnen und Spieler. Es dürfen nur Aktive den Sportplatz betreten, die geimpft oder genesen sind oder einen maximal 48 Stunden alten und negativen PCR-Test vorweisen konnten. Für Trainer und Offizielle gilt 3G – wobei es aber hier Ausnahmen, dann auf 2G, aufgrund von lokalen Bestimmungen der Kommunen geben kann. Für Zuschauer gilt ohnehin 2G. Es wäre die dritte Woche mit dieser Verordnung, die erst einmal bis zum 21. Dezember gilt. Was aber sind die Folgen dieser Regelungen in den letzten 14 Tagen?

Rund 80 Prozent der Spiele wurden durchgeführt

Nach einer Statistik des FLVW wurden an den letzten beiden Wochenenden rund 80 Prozent aller angesetzten Senioren-Spiele durchgeführt. Das bedeutet aber auch, dass immerhin jedes fünfte Spiel abgesagt wurde. Wie der Verband erklärt, beinhaltet die Zahl der Absagen allerdings nicht nur coronabedingte Ausfälle, sondern auch Absagen aufgrund der Witterung und der damit verbundenen unbespielbaren Plätze.

2G-Ausnahme für 16- und 17-jährige Schüler

Der FLVW hatte bereits vor einiger Zeit Meisterschaftsspiele der A- und B-Junioren abgesagt. Dabei bleibt es auch. Kurzfristig aber wurde bekannt, dass NRW kurzfristig für Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren eine Ausnahme von der 2G-Regelung bis zum 16. Januar 2022 verfügt hat. Der Grund: Die 16- und 17jährigen Schüler sowie bis zu 15-Jährige sind aufgrund regelmäßiger Tests in den Schulen immunisierten Personen gleichgestellt. Sie brauchen somit keinen PCR-Nachweis, um aktiv am Trainings- und Spielbetrieb teilzunehmen. Aber auch, wenn die A- und B-Juniorenliga bereits in der Winterpause sind: Freundschaftsspiele bleiben ausdrücklich erlaubt. So treten beispielsweise die A-Junioren des Holzwickeder SC am Montag, 13. Dezember, um 19.30 Uhr auf der Opherdicker Haarstrang-Sportanlage gegen Mengede 08/20 an. Theoretisch wären im Bereich des FLVW sogar Pflichtspiele möglich – wenn sich beide Vereine damit einverstanden zeigen.

Holzwickeder Asif Saric als Co-Trainer des Zweitligisten FC Ingolstadt entlassen

Der Tabellenletzte der Zweiten Bundesliga, der FC Ingolstadt, hat sich am Dienstag von Trainer André Schubert nach nur zweimonatiger Amtszeit getrennt. Das gab Dietmar Beiersdorfer, Geschäftsführer Sport und Kommunikation, bekannt. Auch seinen Co-Trainer ereilte das Aus: Der Holzwickeder Asif Saric musste ebenfalls seine Sporttasche packen – auch er hatte erst Ende September bei den „Schanzern“ begonnen. Zuvor war Asif Saric Co-Trainer bei Hannover 96. Neuer Trainer in Ingolstadt wurde Rüdiger Rehm, der bis Oktober 2021 Trainer des SV Wehen-Wiesbaden war. Der gebürtige Heilbronner bereitet das Team nun ausgerechnet auf das Match gegen Hannover 96 vor – den alten Arbeitgeber von Saric. Gegen die Niedersachsen hätte der 56-jährige Bosnier und Inhaber der UEFA Pro-Lizenz wohl sehr gerne noch auf der Bank gesessen.

Halbfinale im Westfalenpokal mit Münster, Verl, Rödinghausen und Ahlen

Der Sieger bekommt neben Ruhm und Ehre das Ticket für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal in der Spielzeit 22/23. Nun steht das Halbfinale in diesem Wettbewerb fest, bei dem der Holzwickeder SC in der ersten Runde mit einem glatten 0:4 gegen Preußen Espelkamp sehr früh am 22. August die Segel streichen musste. Im Viertelfinale gab es folgende
Ergebnisse:
TuS Ennepetal – SC Verl 0 : 6
SpVgg Vreden – RW Ahlen 1 : 2
Eintracht Rheine – SV Rödinghausen 3 : 4 n.E.
SC Preußen Münster – SpVgg Erkenschwick 5 : 0

Die Auslosung für das Halbfinale findet beim FLVW in Kaiserau im Januar oder Februar statt. Die Spiele sollen dann für März angesetzt werden.

Neue Anzeigetafel des HSC erst im Frühjahr 2022: Liefer- und Materialprobleme 

Mit einer Spendensammelaktion in Verbindung mit der Dortmunder Volksbank (DovoBa) schaffte es Oberligist Holzwickeder SC, für sein Montanhydraulik-Stadion Geld für eine Anzeigetafel zusammenzubekommen. Die Tafel soll mit Solarenergie laufen. Installiert werden soll sie an der südlichen Seite des Stadions rechts neben der Treppe zum kleinen Trainingsplatz. Ursprünglich sollte sie noch in diesem Jahr das erste Mal aufleuchten – das wird nun nichts. Erst im Frühjahr 2022 kann sie nun installiert werden.

Dann aber können sich die Besucher des Montanhydraulik-Stadions auf eine schon mächtige Anzeigetafel freuen –  größer, als ursprünglich angedacht. Fans und Stadionbesucher künftig das Ergebnis und die Spielzeit der HSC-Heimspiele aus jedem Blickwinkel und jeder Entfernung sehen können.

Der Verein trieb die Planungen in den letzten Wochen voran und holte entsprechende Angebote wie für den Bau der Fundamente einzuholen. Allerdings ergaben sich diverse Probleme zum Beispiel bei den Lieferzeiten der Gittermasten, aber auch bei der Anlieferung der Anzeigetafel selbst.

„Dies alles hat zur Folge, dass die Anlage in diesem Jahr nicht mehr fertiggestellt werden kann. Wir haben das kommende Frühjahr fest im Blick und sind zuversichtlich, bei entsprechender Witterung schon eher mit den Fundamentarbeiten beginnen zu können“, sagt HSC-Marketingleiter Harald Jelinek. Und er verspricht: „Für alle Spender findet die versprochene Einweihungsparty natürlich statt.“

Bildzeile: Das Abenteuer Westfalenpokal war für den Holzwickeder SC bereits am 22. August beendet. An diesem Sonntag verlor der HSC beim tieferklassigen Westfalenligisten Preußen Espelkamp überaus klar mit 0:4.

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