3:4 – Heerens Martin Herbort schickt Overberge kurz vor dem Schlusspfiff auf die Verliererstraße

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Fußball-Kreisliga A2: FC Overberge – BSV Heeren 3:4 (1:3). Das vorgezogene Punktespiel unter Flutlicht am Donnerstagabend in Overberge ging mit 4:3 für den Gast aus Heeren aus. Den Siegtreffer erzielte Martin Herbort in der vorletzten Spielminute. Ein glücklicher Sieg für den BSV, der mit dem zehnten Dreier nunmehr auf Tabellenrang drei vorrückte. Der FCO bleibt Neunter.

Zu Beginn der 1. Halbzeit und auch in der Schlussphase ließ die junge Overberger Elf einfach zu viele Chancen liegen und brachte sich um ein besseres Ergebnis. Da fehlte den Jungmannen einfach die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Sie holten das 1:3 zwar auf, stellten das Ergebnis auf unentschieden, drängten mit Vehemenz auf das 4:3. Doch das machte schließlich Heeren. Mit Glück und Geschick konnte die Golombek-Truppe vorher den in der Luft liegenden vierten Treffer des FCO verhindern und kam durch einen der wenigen Konterangriffe ihrerseits kurz vor dem Schlusspfiff zum 4:3. In Halbzeit eins hatte Heeren, bis auf die Anfangsminuten mehr vom Spiel und der 3:1-Vorsprung war zu dem Zeitpunkt nicht unverdient.

Trainerstimmen
 Damian Glombik (FCO):  Durch individuelle Fehler gerieten wir 1:3 in Rückstand. Wir machten den Ausgleich. Danach hatte Heeren Glück. In der 1. Halbzeit mussten wir schon in den ersten fünf Minuten unsere Chancen nutzen. Dann hätte es ganz entspannt 2:0 oder 3:0 gestanden. Wir ließen Heeren unnötigerweise ins Spiel kommen. Nach dem 3:3 hatten wir Chancen für ein 4:3 oder gar 5:3. Wir haben uns da vor dem Heerener Tor etwas doof angestellt. Mit einem Altersdurchschnitt von 20,5 Jahren sind wir leider noch etwas zu grün hinter den Ohren. Wir haben keinen, der da die Dinger reinknallt. Es war auf keinen Fall ein verdienter Sieg für Heeren.
Christoph Golombek (BSV): Es war ein hektische Spiel. Das war von Anfang an klar. Wenn das Flutlicht hier angeht, dann ist von außen hereingetragen Stimmung. Der Sieg von uns war glücklich. Die Gegentore haben wir durch Standards bekommen. Das müssen wir einfach besser verteidigen. Ich fand ansonsten, dass Overberge keinen Fußball gespielt. Sie schlugen lange Bälle und das war’s. Wir haben uns leider in der 2. Halbzeit da angepasst und waren gar nicht so richtig auf dem Platz. Wir kamen zum Glück noch zu zwei Chancen, davon machten wir wenigstens noch das 4:3. Mit der 1. Halbzeit war ich richtig zufrieden, da haben wir den Ball gut laufen lassen. Danach haben wir uns leider zu sehr angepasst.

FCO: Verrelli, Rüger, Groß, Kloß, Zebrowski, Wittwer, Beck (74. Piotrowski), Schröder, Buschmann, Helmich (90. Eren), Evers.
BSV: Eike, Heins (59. Becker), Kissing (76. Böhmfeldt), Hilbk-Kortenbruck, Brech (46. Feldmann), Herbort, Honorio (60. F. Ernst), Gaida, Schäfer, Heberlein,Kaul.
Tore: 1:0 (2.) Rüger, 1:1 (29.) Brech, 1:2 (20.) Brech, 1:3 (38.) Kaul, 2:3 (55.) Kloß, 3:3 (75.) Buschmann, 3:4 (89.).
Bes. Vork.: Rote Karte für Eren (95.) – Foulspiel.

Bildzeile: Martin Herbort erzielte kurz vor Schluss den 4:3-Siegtreffer für den BSV Heeren.

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