30:28-Arbeitssieg zum Auftakt für den ASV

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Handball: Einen erfolgreichen ersten Test hat der ASV Hamm-Westfalen in der WESTPRESS arena gegen Drittligist HSG Krefeld, bei dem der Ex-ASVer Merten Krings krankheitsbedingt fehlte, absolviert. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht, der die Spielanteile gleichmäßig verteilte, nach einem arbeitsreichen Nachmittag verdient mit 30:28 (18:14) durch, auch wenn erwartungsgemäß noch viel Sand im Getriebe des ASV zu spüren war. „Am Ende ein typischer Test nach einer harten Woche. Aber es war schon wichtig, dass wir das Spiel am Ende für uns entschieden haben“, zeigte sich Lerscht zufrieden.

Das erste Tor der Vorbereitung war dabei Fabian Huesmann, dem neuen Kapitän des ASV, vorbehalten. Allerdings war die Partie für Huesmann schon wenig später beendet. Er war mit einem Finger beim Gegner hängengeblieben. Zwar konnte Physiotherapeut Leon Drevermann den ausgekugelten Finger sofort wieder einrenken, der Linksaußen machte sich aber zur weiteren Abklärung direkt auf den Weg in die Barbara-Klinik.

Derweil lieferten sich die Mannschaften in der WESTPRESS arena ein abwechslungsreiches Testspiel. Nach anfänglicher Führung kämpften sich die Gäste zwar heran, im weiteren Verlauf erspielten sich die Westfalen aber dank schneller Kombination eine 7:2-Führung. Selbstverständlich war dem ASV, für den es das erste Testspiel der Vorbereitung war, noch anzumerken, dass offensive und defensive Konzeptionen noch kein wesentlicher Trainingsinhalt waren. So lebten die Gastgeber gegen die HSG, die bereits ihr fünftes Testspiel bestritt, zunächst vom schnellen Umschaltspiel und vor allem von individueller Stärke. Neuzugang Tim Wieling steuerte in der ersten Halbzeit acht Tore zur 18:14-Führung bei und blieb dabei ohne Fehlwurf.

In der zweiten Halbzeit lieferten sich die Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel. Beiden waren die Anstrengungen der Woche anzumerken, entsprechend hoch war die Fehlerquote. Dennoch bemühten sich die Westfalen bis zum Ende konsequent um ein schnelles Umschaltspiel – auf Kosten einiger ungenauer Abschlüsse und technischer Fehler. Dank dieser gelang es dem ASV nicht, die Gäste abzuschütteln. Bis sechs Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber aber immer mit zwei oder drei Toren vorn. In den Schlussminuten wurde es aber noch einmal lebhaft auf der Fläche – während der ASV zwar viel mehr Personal zur Verfügung hatte, aber wenig eingespielt war, zeigten die Gäste, die nur mit drei Wechselspielern angereist waren, ein gutes Spielverständnis. Doch in den Schlussminuten hatte der ASV dank einige guter Kombinationen im Angriff und einem gehaltenen Siebenmeter durch Felix Storbeck die Nase vorn.

ASV Hamm-Westfalen – HSG Krefeld 30:28 (18:14)
ASV: Storbeck, Wesemann, Bozic – Genz (3), Huesmann (2), Brosch (2), Fuchs, Reimann (2), Engelhardt (1), Pretzewofsky (1), Orlowski (2), Baijens (4), Mikita (4), von Boenigk (1), Wieling (8)
HSG: Hasenforther – Noll, Braun (1), Molz, Obranovic (6), Mircic (4), Brüren (7), Schneider, Schulz (3), Hahn (2), Jagieniak (5)
Zeitstrafen: ASV 4 Min, HSG 8 Min.

Bildzeile: Die ASV-Spieler schwören sich auf ihr erstes Saisontestspiel gegen Krefeld ein / Foto ASV.

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