18. Februar Ordentlicher Verbandstag des Westfälischen Tennis-Verbandes in der Kamener Stadthalle

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Tennis: Kamens Bürgermeister Hermann Hupe wird am 18. Februar (Samstag) um 13.00 Uhr die Vereinsvertreter des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) zum Ordentlichen Verbandstag begrüßen. Dabei wird er einmal mehr die Bedeutung des Sports für seine Stadt herausstellen. Zum einen ist er selber Tennisspieler, zum anderen haben zwei renommierte Leistungszentren ihren Standort in Kamen. Zum einen das SportCentrum Kamen-Kaiserau des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen und zum anderen das Tennis-Landesleistungszentrum des WTV, welches möglicherweise in absehbarer Zeit ein Bundesstützpunkt des Deutschen Tennis Bundes (DTB) sein wird. Die Headline „Sportstadt Kamen“ wird zudem abgerundet durch die Tatsache, dass im vergangenen Jahr mit den „Kamen Open“ erstmals ein internationales ITF-Herren-Turnier auf der Anlage des VfL Kamen ausgetragen wurde.

Die Begrüßungsworte sind aber nur die Einleitung zu diesem Verbandstag, der in diesem Jahr wieder in der Kamener Stadthalle durchgeführt wird. Rund 200 Vereinsvertreter werden erwartet, denen bereits im Laufe des Vormittags attraktive Seminare angeboten werden. Ab 09.30 Uhr wird das Thema „Turnierausrichterlizenz“ von den Referenten Tim Reers (WTV-Ressort LK- und Ranglistenturniere) und Erwin Wagner (WTV-Turnierreferent) behandelt. Seit drei Jahren schult der Verband intensiv seine Turnierausrichter und in dieser Zeit konnten 850 Personen mit einem entsprechenden Zertifikat ausgestattet werden. Ein zweites Seminar an diesem Vormittag (Beginn 10.00 Uhr) beschäftigt sich unter Leitung des Referenten Stefan Schneider inhaltlich mit „Trainer & Verein“. Hier geht es darum, Erfolgsfaktoren zu vermitteln, um Tennisvereine zukunftsfähig zu machen. Die optimale Zusammenarbeit von Trainer und Verein bzw. Vorstand betrifft unmittelbar den Kern des Vereinsgeschehens und somit die Förderung des Tennissports. Dazu muss man aber die Zielsetzungen und die Erwartungen einer solchen Kooperation kennen, denn erst die ergeben letztlich die Synergien für Trainer, Verein, Mitglieder und Tennisinteressierte.

Zudem bietet der Verbandstag weitere spannende Themen und Neuerungen. So unter anderem während der sogenannten Messe, die ab 11.30 Uhr im Foyer der Stadthalle zu einem Meinungsaustausch einlädt. Als Gesprächspartner stehen neben führenden Verbandsfunktionären auch die Ressortleiter der WTV-Geschäftsstelle zur Verfügung. Doch auch die wirtschaftlichen Partner des Verbandes werden sich präsentieren und halten interessante Angebote parat. So wird es an diesem Samstag ein exklusives Gewinnspiel von Tennis-Point und Wilson geben, mit einem attraktiven Servicepaket im Wert von knapp 2.000 Euro, welches für den Verein zu gewinnen ist.

Gleichzeitig werden neue WTV-Projekte vorgestellt. Das von der WTV-Vizepräsidentin Christiane Pollmeier geleitete Ressort „Jugendsport und Jugendbildung“ bietet eine Reihe von Themen an: Angefangen bei den Jüngsten mit dem Ball- & Schläger-Kibaz (Kinderbewegungsabzeichen) über den Schulsportassistenten Tennis, das Jugendevent Inside Out, die 2017 erstmals angebotene Sommer-Ferienfreizeit nach Österreich bis hin zum neuen „Young Generation Award“, sodass einmal mehr die Vielfalt der Verbands-Jugendarbeit aufzeigt wird. Des Weiteren können Informationen über die „Wilson WTV-Tennis10s-Serie“ eingeholt werden, die sowohl die Idee, das Konzept und die einzelnen Standorte vorstellt.

Seminare – Ehrungen – Messe

Im Mittelpunkt des turnusmäßigen Verbandstages, der in 2017 keine Präsidiumswahlen vorsieht, werden demzufolge Tagesordnungspunkte wie die Berichterstattung des seit 2001 im Amt weilenden Präsidenten Robert Hampe (Hamm) oder die Vorstellung des Etats von Seiten des Vizepräsidenten Rolf Hüttermann (Bielefeld) sein. Und eine derartige Versammlung ohne Ehrungen ist nicht denkbar. Demzufolge erhalten verdiente Ehrenamtler die entsprechenden Verbandsnadeln und außerdem werden der Verein bzw. der Trainer des Jahres geehrt. Wer Tennisspielerin, Tennisspieler bzw. Mannschaft des Jahres 2016 geworden ist – die Wahl wurde publikumsoffen durchgeführt – wird ebenfalls bekannt gegeben.

Das alles ist gehandhabtes Procedere, doch letztlich wird noch eine grundlegende Veränderung vorgestellt. Gemeinsam mit dem in Herzebrock-Clarholz ansässigen größten deutschen Onlinehändler in punkto Tennisartikeln, der Firma Tennis-Point, und Wilson Amer Sports, dem US-amerikanischen Unternehmen für Sportartikel, hat der Westfälische Tennis-Verband ein neues Tennisball-Konzept entwickelt. Unter dem Namen „WTV Tour“wird ab 2018 in allen Klassen und Turnieren des Verbandes dieser als offizieller Ball zum Einsatz kommen. Neben bester Qualität, dafür steht Wilson mit seinem Namen, haben die Vereine die Möglichkeit die Bälle zu wesentlich günstigeren Konditionen zu erwerben als es bis dato der Fall ist. Hinzu kommt, dass die Clubs die Möglichkeit haben, neben dem Vertrieb durch den Sportfachhandel bzw. Tennis-Point, einen eigenen Vertrieb für die Mitglieder vorzunehmen, was wiederum zu erheblichen Einsparungen im Vereinsetat führen kann. Dieses Konzept werden neben Tennis-Point-Gründer Christian Miele die Wilson-Manager Thorsten Nowak bzw. Hans-Martin Reh vorstellen, die nach ihrer Präsentation den Anwesenden den künftigen westfälischen Tennisball in einer schmucken Balldose schenken werden.

 Bild: Das Präsidium des Westfälischen Tennis-Verbandes lädt zum Verbandstag ein (von links): Rolf Hüttermann (Vizepräsident Personal und Finanzen/Bielefeld), Norbert Krusch (Vizepräsident Sport- und Vereinsentwicklung/Gütersloh), Gerti Straub (Vizepräsidentin Nachwuchsleistungsport/Oer-Erkenschwick), Andreas Plath (Geschäftsführer), Präsident Robert Hampe (Hamm), Lutz Rethfeld (Vizepräsident Wettkampfsport Erwachsene/Münster), Christian Pollmeier (Vizepräsidentin Jugendsport und Jugendbildung) und Elmar Schlüter (Vizepräsident Marketing und Öffentlichkeitsarbeit/Salzkotten). © Westfälischer Tennis-Verband

 

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