Kamen mit dem Rücken zur Wand

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Handball-Bezirksliga

VfL verliert Abstiegsgipfel – Block legt Amt nieder

VfL Kamen – SV Eintracht Dolberg 23:27 (11:13). Fassungslosigkeit machte sich nach dem Spiel gegen Dolberg in der Koppelteichhalle breit. Die Kamener Spieler saßen noch Minuten nach Abpfiff geknickt in der Halle. Durch die Niederlage im direkten Duell mit dem ärgsten Konkurrenten um den Klassenerhalt steht der VfL nun mit dem Rücken zur Wand und muss nächstes Wochenende bei der HSE Hamm II gewinnen.

Von Beginn an setzte sich Dolberg ab. In den ersten 13 Minuten erzielte der VfL nur Tore durch Siebenmeter, bevor der starke Rückkehrer Tilo Wandelt nach 14 Minuten das erste Feldtor für seine Farben erzielte. Danach fand Kamen zwar besser ins Spiel, lief allerdings einem Rückstand hinterher und ging mit 11:13 in die Kabine.

Danach das gleiche Bild: Der VfL lief dem Rückstand hinterher und kam nie näher als zwei Tore heran. Immer wenn sich die Chance bot, sorgten individuelle Fehler dafür, dass Dolberg sich wieder absetzen konnte. So stand am Ende die 15. Saisonniederlage. Die Chance die Abstiegsränge zu verlassen wurde verpasst, ist jedoch in den kommenden Wochen weiter gegeben. Das Spiel gegen den direkten Konkurrenten HSE Hamm II, der zwei Punkte vor den Kamenern steht, am nächsten Samstag dürfte allerdings vorentscheidend sein. Am Sonntag wurde zudem bekannt, dass VfL-Trainer Dirk Block (Bild) sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Wer Nachfolger wird ist noch nicht klar.
VfL: Grams (1.-30.), Nielinger (31.-60.); Brand (2), Heinzerling, Goeke, Heunemann, Holtmann, M. Keck (2), Kuropka (4), J. Keck (n.e.), Planeta, Vogt (9/5), Wandelt (6).
Bester Spieler: Wandelt.

HSG schlägt sich gut

HSG Unna – Soester TV II 36:37 (19:17). Gegen den Tabellenführer aus Soest erzielte die HSG Unna ein achtbares Ergebnis. Am Ende stand eine denkbar knappe 36:37-Niederlage. Wie bei fast allen Spielen mit Soester Beteiligung entwickelte sich eine torreiche Partie. Zur Halbzeit führte die heimstarke HSG, die im Hinspiel in Soest deutlich unter die Räder kam, sogar noch mit zwei Toren. Am Ende drehte der Spitzenreiter die Partie jedoch, thront damit weiterhin vor dem Hammer SC an der Tabellenspitze und darf vom Wiederaufstieg in die Landesliga träumen. Unna fällt hingegen auf Rang acht zurück.

Overberge auch rechnerisch gerettet

TuS Eintracht Overberge – ASV Hamm III 33:28 (17:15). Was sich in den letzten Wochen schon abzeichnete steht nun sicher fest: Der TuS Eintracht Overberge wird auch im nächsten Jahr in der Bezirksliga an den Start gehen. Das sicherte die Mannschaft von Trainer Frank Pätzold drei Spieltage vor Saisonende durch den Heimsieg gegen den ASV Hamm III. Gegen den Tabellendritten fuhr der TuS nach knapper erster Halbzeit einen letztendlich relativ deutlichen Sieg ein und schiebt sich dadurch sogar auf Rang sechs vor und gehört wie auch der ASV zu den wenigen Mannschaften, die rechnerisch weder noch etwas mit dem Aufstieg, noch mit dem Abstieg zu tun haben.

Dellwig macht Klassenerhalt klar

TuS Jahn Dellwig – SG Massen 30:21 (18:13). Im kleinen Derby der Bezirksliga setzte sich Dellwig am Ende unerwartet deutlich durch. Damit sicherte sich das Team von Oli Maaßen vorzeitig den Klassenerhalt. Massen hingegen muss mit 20 Zählern auf der Habenseite noch ein wenig Zittern. Ein Sieg aus den letzten drei Partien muss noch her. Bereits zur Halbzeit führte der TuS mit fünf Toren und bestätigte den Aufwärtstrend der letzten Wochen. Auch im zweiten Durchgang konnte die SGM nicht mehr entscheidend verkürzen. – SV –

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