Nachlese von den Fußball-Spielen im Krombacher-Kreispokal

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Fußball: Mit etwas Mühe nahm Landesligist SuS Kaiserau die Pokalhürde in der Langscheder Ruhrkampfbahn, setzte sich knapp mit 3:2 beim A-Kreisligisten durch.

Allerdings hätte SuS-Trainer Jörg Lange die hektisch Schlussphase gerne vermieden. Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten durch Lukas Manka und Alhusain Barry kamen die Schwarz-Gelben zwar zum 2:1 und 3:1, ließen weitere Chancen aber ungenutzt. So musste in der Schlussminute SuS-Keeper Beßmann zum zweiten Mal hinter sich greifen. Das hatte zur Folge, dass Langschede noch einmal anrannte, für Spannung und Hektik sorgte. Dann aber war Schluss und Kaiserau in der 2. Runde, wo es gegen RW Unna geht. Pech für Spielführer Nikolas Herrmann, der mit einer Knöchelverletzung vor der Pause ausscheiden musste. Positiv dagegen, dass Marc-Simon Stender nach seiner langen Ausfallzeit weitere Spielpraxis sammeln konnte.

Ohne Pokaleinsatz blieb Landesligist IG Bönen am Wochenende – und zog dennoch kampflos in die zweite Runde des Krombacher-Kreispokals ein. Der Gegner Yunus Emre HSV hatte Personalprobleme und konnte nicht antreten. Ein Testspiel kam auch nicht infrage, IG-Trainer Ferhat Cerci gab seinen Mannen am Wochenende frei. Ganz so ungelegen kam dem Bönener Coach der Spielausfall nicht, denn er beklagt derzeit viele angeschlagene Spieler. Das Risiko in einem Testspiel sei ihm auch viel zu groß geworden, dass sich noch Spieler verletzen. In der 2. Pokalrunde tritt die IG beim SVF Herringen an.

Erste Halbzeit ein lauer Sommerkick, dann eine Halbzeitansprache von Spielertrainer Marco Köhler, SG Massen schaltete Gänge höher und fuhr am Ende mit 7:1 einen standesgemäßen Sieg ein beim A-Kreisligisten SV Stockum. Überragend Sitki Üstün als Lenker und zweifacher Torschütze. In dieser Woche bestreitet die SGM am Donnerstag (19. August) ein Testspiel beim SC Hennen. Dann werden wohl Jans, Ricke, Werth und Köhler, die in Stockum fehlten, wieder zum Massener Kader gehören.

Die Torjäger des Königsborner SV wetteiferten beim Pokalspiel in Rünthe miteinander: Mushaba 1, Lukas 1, Boulakrhif 2, Steinbach 3 und Vali Wettklo 5 trafen und schraubten das Endergebnis am Ende auf 12:0. Ein Ausdruck torgefährlicher Spieler, aber auch großer spielerischer Dominanz. Die behielt man bis zum Schlusspfiff. Der gastgebende B-Kreisligist war chancenlos. Am kommenden Sonntag spielt der KSV im Pokal beim VfK Weddinghofen.

Bildzeile: Torjubel beim Königsorner SV. Zwölf Mal durften sie in Rünthe dazu ansetzen.

13 Spieler fehlten zuletzt dem TSC Kamen durch Urlaub und Verletzungen. So konnte das Training nicht wie gewünscht stattfinden. Das machte sich beim Pokalspiel am Sonntag in Bausenhagen bemerkbar. Vor allem nach der Pause, als die Kräfte auf dem ungewohnten Rasenplatz schwanden. 2:0 und 3:1 führten die Kamener, doch die Gastgeber glichen zum 3:3 aus. Dass es im Elfmeterschießen zum 7:6-Sieg führte, „das müssen wir in erster Linie unserem Torhüter Yasin Aydeniz verdanken“, wusste TSC-Trainer Nail Kocapinar, wem in erster Linie sein Dank galt. Der Keeper hielt in der nomalen Spielzeit und vor allem beim Elferschießen überragend. In den kommenden Wochen füllt sich der TSC-Kader wieder und es wird drei Mal wöchentlich trainiert, um die Defizite aufzuarbeiten. In der 2. Pokalrunde hat es der TSC Kamen mit dem VfL Mark zu tun.

Bildzeile: Kaiserau-Trainer Jörg Lange bereitet auf der Taktiktafel Einwechselspieler Marc-Simon Stender auf seine Aufgabe in Langschede vor.

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