1. Westfälisches Quadrillenfest beim RV „Fritz Sümmermann“ Fröndenberg übertrifft alle Erwartungen

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Reitsport:  Es hat die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern noch übertroffen: Das 1. Westfälische Quadrillenfest beim Reit- und Fahrvereins „Fritz Sümmermann“ in Fröndenberg wird als voller Erfolg in die Annalen des westfälischen Pferdesports eingehen. Strahlende Gesichter bei Teilnehmern und Zuschauern, durchweg gute Stimmung und dazu eine beeindruckende Präsentation guter Vereinsausbildung – besser ging es nicht.

Selbst die Richter, keine Geringeren als Westfalens Dressur-Landestrainer Michael Settertobulte und FN-Quadrillen-Expertin Annette von Hartmann, staunten über die einfallsreichen Formationen und das feine, akkurate Reiten, das vor allem auch die Schulpferde-Reiter an den Tag legten. In der Kategorie der Schulpferde-Reiter gewann das Quartett von „Pferdesport und Reittherapie Ziegel“ unter der Leitung von Lisa Mick, das später auch den Kostüm-Sonderehrenpreis für seine Elfenkostüme erhielt.  Bei den Rasse-Quadrillen hatten die Haflinger-Reiter vom RV St. Hubertus Wennetal die Nasen vorn. Ihr Reitlehrer, der 83-jährige Albert Siebrichhausen, hatte eine Quadrille trainiert, die mit ihrer Präzision und Harmonie einfach unschlagbar war. Bei den „Kreativen Quadrillen“ freuten sich die Reiter vom Landwirtschaftlichen Reiterverein Kalthof (Reitlehrerin Svenja Bachmann) mit ihrer „Grease“-Interpretation über die Siegerschleifen.  Sie hatten in diesem Jahr auch schon bei den Deutschen Quadrillen-Championaten in Herford groß abgeräumt.   Die meisten Starts, nämlich acht, hatte es in der Kategorie der klassischen Quadrillen gegeben. Hier herrschte großer Jubel, als die Lokalmatadore vom RV „Fritz Sümmermann“ Fröndenberg als Sieger-Quadrille aufgerufen wurden. Reitlehrerin Heike Plaas-Beisermann hatte ihre Schlumpf-Truppe perfekt vorgestellt. Den Sieg teilte sich Fröndenberg mit dem Team Kalthof II und Ausbilderin Carina Bachmann.

Ein großes Lob sprach Jutta Plötz, die Reiterlehrerin des IPZV Münsterland, dem Veranstalter aus: „Wir hatten hier nicht nur jede Menge Spaß, sondern haben uns als Islandpferde-Reiter auch sehr gut aufgehoben gefühlt.“ Die bunte Mischung aus Turnier- und Freizeit-, Groß- und Kleinepferdereitern war es auch, die dazu beitrug, dass es an diesem sonnigen Samstag im September keine Sekunde langweilig wurde. Martina von Weichs, die das Pilotprojekt mit ihrer Ressortgruppe „Events WBO“ im Ausschuss Breitensport geplant hatte, freute sich vor allem auch über beste Bedingungen auf der Anlage des RV „Fritz Sümmermann“ Fröndenberg. „Die Helfer vor Ort waren einfach großartig!“, sagte sie am Ende der Veranstaltung. Sie hofft, dass es schon im nächsten Jahr eine zweite Auflage des Westfälischen Quadrillenfestes geben wird.

Bild: Siegerehrung beim Quadrikkenfest

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