TVG Kaiserau und GSV Fröndenberg bleiben Spitzenreiter

TVG Kaiserau und GSV Fröndenberg bleiben Spitzenreiter

Basketball: In der Landesliga verteidigte der TVG Kaiserau Platz mit einem glücklichen 74:72 die Tabellenspitze. Gleiches tat auch der GSV Fröndenberg in der Bezirksliga mit einem 73:64-Erfolg in Unna. BSC Kamen verbuchte den zweiten Saisonsieg. Die TLV Rüpnthe Devilz zeigten sich mit einem Hunderter gerüstet für das kommende Spitzenspiel gegen BG Lünen.

Oberliga Damen
BC 70 Soest – Damen 75:45 (47:19). Nach den letzten guten Spielen mussten die Kaiserauer Damen in Soest wieder einen Rückschlag hinnehmen. Schon zur Halbzeit war das Spiel nach katastrophalem 2. Viertel praktisch schon verloren. Die Gastgeberinnen waren von Beginn an hellwach und aggressiv in der Verteidigung, während die Gäste vier Ballverluste in den ersten zwei Minuten produzierten und den Trainer bereits nach drei Minuten zur Auszeit zwangen. Danach wurde der Ball zwar besser ins Vorfeld gebracht, aber schwache Abschlüsse ermöglichten den Soestern einfache Fastbreakpunkte. Immer häufiger wurde Kaiserau überrannt und kassierte so im 2. Viertel allein 30 Punkte. In der 2. Halbzeit wurde Soest mit einer Zonenverteidigung auch in Angriffen erfolgreicher eingeschränkt. Bis auf 15 Punkte konnte man den Rückstand verkürzen, aber vier Ballverluste zum Schluss des Viertels beendeten die Hoffnung auf ein erfolgreiches Comeback.
TVG: Grütering, Molde, Stratmann, A. Mantei, L. Mantei, John, Balnk, Artelt, Otto, N. Mühlmann, Hessel.

Landesliga
TV Gerthe – TVG Kaiserau 72:74 (37:40). In einer hart umkämpften Partie sichern sich die Herren des TVG Kaiserau beim TV Gerthe mit einem 72:74-Erfolg den zehnten Sieg im zehnten Spiel. Der Start ins Spiel gehörte den Gastgebern aus Bochum. 11:2 stand es für Gerthe, ehe Kaiserau auch endlich ins Spiel fand. Im Verlauf des ersten Viertels konnte sich der TVG sogar das erste Mal die Führung erobern. Beim Stand von 19:20 für Kaiserau ging es ins zweite Viertel. In diesem konnte sich keines der beiden Teams einen wirklichen Vorteil erspielen. Beide Teams zeigten ansehnlichen Basketball und zur Halbzeitpause stand es 37:40. Im Schlussviertel schien es zunächst so, als wenn die Gastgeber die Oberhand behalten würden. Fünf Minuten vor Schluss lag Kaiserau mit 66:60 zurück. Aber der TVG kam angeführt von einem an diesem Abend überragenden Mats Bromisch mit einem 10:1-Lauf zurück. Gerthe gab sich aber nicht auf und versuchte nochmal alles. Kaiserau vergab in der Schlussphase ein paar Freiwürfe und gab den Bochumern die Möglichkeit in der Schlusssekunde mit einem Dreipunktewurf das Spiel nochmal zu drehen. Dieser verfehlte aber sein Ziel und daher gewann Kaiserau etwas glücklich mit 72:74.
TVG: Stöwe 3, Lass 10, M. Bromisch 31, Simeunovic 3, Kassan 8, Vogel, Kauch 10, Führing 4, Engelskind 5

Bezirksliga
TV Unna – GSV Fröndenberg 64:73 (30:32).
Tabellenführer Fröndenberg ist in voller Teamstärke auf dem Parkett der Unnaer Hellwegsporthalle angetreten. Gastgeber TVU musste dagegen einige Stammspieler ersetzen. Es setzte ein ruppiges Spiel ein. Die Gäste verloren aus Sicht der Schiris so hin und wieder die Nerven und kassierten mehrfach technische Fouls, die es Unna erlaubten, an den Gästen dran zu bleiben. Mehr war am Ende aber nicht zu holen, denn am Brett blieben die Fröndenberger eiskalt. TVU-Trainer Tobias Schürmann zog dennoch eine positive Bilanz: „Was für ein Kampfspiel. Ich bin richtig stolz auf die Jungs. Trotz Verletzungen von Stammspielern haben wir es den Gästen schwer gemacht. Auf die Einstellung unserer Männer bauen wir auf und werden am nächsten Wochenende gegen Soest wieder punkten.“ Tenor beim GSV: Nicht unbedingt ein Abend, der von Highlights geprägt war. Trotzdem steht unterm Strich ein 64-73 Auswärtssieg.
TVU: Waschk 36, Lanza 6, Schlüchtermann 3, Henseler 10, Brandes, Westermann 2, Calv. Knabe, Schürmann 7, Car Knabe.
GSV: Betzinger 5, Plassmann 3, George 2, Ahrendt, Frenzel 12, Katzenberg 8, Wolf 14, Tüfferes 14, Zander 10, Breer 5, Deppermann, Franke.

TVG Kaiserau II – BC 70 Soest II 62:51 (34:29)
Schwerer als erwartet gestaltete sich das Spiel der Kaiserauer Reserve gegen den Aufsteiger aus Soest. Zahlreiche Ballverluste durch hektische Angriffe bescherten den Gästen immer wieder einfache Punkte und so lagen die Gäste bis zur Schlussminute der 1. Halbzeit in Führung, ehe die Gastgeber die Führung übernehmen konnten. Auch im 3. Viertel lief das Spiel der Kaiserauer nicht rund und es blieb beim knappen Drei-Punkte Vorsprung. Im Schlussviertel setzte dann Steven Meyer wie schon im gesamten Spiel die Akzente. 21 Punkte und zahlreich Rebounds standen zum Schluss auf dem Statistikbogen, aber auch Jens Rother hatte einen überzeugenden Einstand.
TVG: Block, J, Simeunovic, Peter, Knauß, Rother, Lethaus, Stiebing, Niessner, Witecy, Meyer.
BSC  Kamen – TuS 59 HammStars IV 63:59 (31:31). Nach der enttäuschenden Leistung zuletzt in Schwerte musste beim Heimspiel gegen die HammStars eine Leistungssteigerung her. Und dies gelang dem BSC auch. Zwar ging man ersatzgeschwächt ins Spiel, aber das hat sich nicht bemerkbar gemacht. Jeder erfüllte seine Rolle perfekt und hat bis zum Schluss gekämpft. Es war ein über die gesamte Spieldauer ausgeglichenes Spiel. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beide Teams hatten zwar noch kurz vor dem Ende des vierten Viertels die Möglichkeit, den entscheidenden Korb zu erzielen, aber es sollte einfach nicht sein. BSC-Spieler Eugen Schwieca: „Wir hätten das Spiel auch vorzeitig für uns entscheiden können, aber unsere Freiwurfquote war einfach unterirdisch. Allein im letzten Viertel und der Verlängerung traffen wir nur 4 von 16 Freiwürfen. Das ist einfach zu wenig. Und somit wurde das Spiel erst in der Verlängerung entschieden.“
BSC: Jäger 11, Rönn 10, Werner 8, Wratschko 0, Manke 9, Haeske 6, Binner 6, Höncke 13.

TuS HammStars III – TLV Rünthe Devilz 81:100 (36:43). Die TLV Rünthe Devilz gewannen und zeigen sich damit vor dem Spitzenspiel gegen BG Lünen in guter Form. Zunächst war es die Offensive beider Teams, die die ersten Akzente setzte. So lag Hamm mit 9:8 in Führung. Danach zogen die Devilz aber in der Defensive an und erzwangen einige Ballverluste, die sie im Fastbreak in Punkte umwandelten. Daraus resultierte ein 17:0-Lauf. Aber anstatt die Konzentration hoch zu halten, ließ Rünthe die Gastgeber ins Spiel zurück kommen, indem sie einen 13:0-Lauf zuließen. Zur Halbzeit hieß es 36:43. Nach dem Seitenwechsel drehten die Devilz richtig auf. Sie starteten mit einem 14:1-Lauf in die zweite Hälfte. Insgesamt erzielte Rünthe in diesem Viertel 33 Punkte und ging mit einer 53:77-Führung ins Schlussviertel. In diesem spielten die Devilz weiterhin mit hoher Effektivität in der Offensive und machten daher die Hundert drei Minuten vor Schluss voll.
TLV: Ben Taleb 4, M. Jochimsen 23, Ruppel 4, D. Jochimsen 9, Rogalski 4, Richter 10, Borzov 17, Pudelko 23, Gärtner 6, Voigt

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