TuS Jahn Dellwig erleidet derben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

TuS Jahn Dellwig erleidet derben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

Handball-Bezirksliga: TuS Jahn Dellwig – Lüner SV 26:32 (12:15). Das hat man sich beim TuS ganz anders vorgestellt. Zwei Punkte sollten her im Kellerduell, um die eigene prekäre Tabellenlage verbessern zu können. Doch diese Hoffnungen erfüllten sich nicht. Eigentlich ab der 17. Minute, als die Gastgeber erstmals 7:8 in Rückstand gerieten. Am Ende stand eine bittere 26:32-Niederlage an der Anzeigetafel. „Ein Rückschlag im Abstiegskampf“, daraus machte Trainer Boris Heinemann keinen Hehl. „Ich war nach dem Schlusspfiff stinkig“, gestand er, „jetzt bin ich enttäuscht.“

Dabei fing es so gut an für Dellwig. Simon Egger brachte seine Mannschat 1:0 in Führung (2.) und markierte auch das 4:2 (5.). Laurin Schreiber erhöhte auf 6:2 (7.). Der Kurs stimmte, doch dann kam man davon ab. Für den Dellwiger Coach unerklärlich. „Das Umschaltspiel klappte nicht mehr, agierten zu überhastet, zudem kassierten wir zu viele Zeitstrafen.“ Heinemann hielt die Minuten in Unterzahl nach und kam auf 15. Zu viele. „Reine Kopfsache“, versuchte er Erklärungsansätze. Für die Halbzeit zwei nahm man sich vor, effizienter zu agieren. Doch nur ein Wunsch. Laurin Schreibe kam am Ende zwar auf elf Tore, die fielen laut Boris Heinemann jedoch viel zu spät. „Mit einer normalen Leistung hätten wir gegen den Gegner nicht verloren“, war er sich sicher, „doch die Normalität stellte sich leider nicht ein.“

TuS Jahn Dellwig: Walkuschefski, L. Stracke, Rosteius 2, Renzel, Rahn, Unkhoff, Scheiing 2, Junk 1, J. Schreibe 3, Freese, B. Heinemann, Egger 5, Hering 2, L. Schreiber 11.

Bild: Die Mimik von Dellwig-Trainer Boris Heinemann (re.) verrät es – er war nicht zufrieden mit dem Auftritt siene Mannschaft.

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