SSV kann die Abstiegsplätze verlassen

SSV kann die Abstiegsplätze verlassen

Fußball-Landesliga: Das gute Gefühl hat Dirk Eitzert, Trainer des SSV Mühlhausen-Uelzen, nicht getrogen. Er war nämlich mit seiner Mannschaft mit einem guten Gefühl in das Heimspiel am Sonntag gegen den SV Sodingen gegangen. Zwei Siege zuvor hatten ihn darin bestärkt. Das Selbstvertrauen war gewachsen und die Gewissheit, dass man eigentlich jeden in der Liga schlagen kann. Das stellten die Gastgeber gegen den Tradidionsclub aus dem Ruhrpott unter Beweis. Der Tabellendritte wurde im Mühlbachstadion mit 4:2 geschlagen wieder nach Hause geschickt. Sieg Nummer drei in Serie für die SSV-Kicker.

Die Folge: Mühlhausen-Uelzen hat erst einmal die Abstiegsränge verlassen. Raus aus der Gefahrenzone ist man allerdings noch nicht, ist aber auf einem guten Weg. Am kommenden Spieltag in Marten darf man sich wiederum was ausrechnen. Der SSV besserte die eigene, eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, ein Unentschieden und acht Pleiten. Der Sprung auf den zwölften Tabellenplatz.

Nach dem fünften Sieg sah es in der ersten Halbzeit (noch) nicht aus. Kalte Dusche bereits in der 2. Minute. Die SSV-Abwehr schien noch nicht geordnet, Justin Braun unterlief ein Stellungsfehler und Sodingen kam zum 1:0. Braun war auch Ausgangspunkt zum 2:1 für den Gast, als der Unparteiische seine Ballabwehr mit der Brust als Handspiel ahndete und Elfmeter pfiff. Sodingen kam zum 2:1, aber noch vor der Pause antwortete der Hausherr ebenfalls per Elfer in Person von Hakan Sezer zum 2:2. Diese Schiri-Entscheidung sah so ein bisschen nach Konzession aus.

Aus der Pause kam Mühlhausen wieder mit sehr viel Druck, hatte Chancen. Manuel Stiepermann und „Musti“ Akdeniz vergaben, machten es dann später besser. Beide trafen nämlich zum 3:2 und 4:2. Danach verstärkte Sodingen seine Bemühungen um eine Resultatsverbesserung, doch mehr als ein Pfostentreffer kam dabei nicht heraus. Dirk Eitzert brachte in den Schlussminuten noch einmal drei frische Kräfte, Berisa, Schnee und Hutmacher, ins Spiel, hielt dagegen – und durfte nach 90 Minuten jubeln.

Ein Wermutstropfen: Akdeniz und Braun kassierten ihre fünfte Gelbe Karte und müssen am Sonntag in Marten aussetzen.  Als Ersatz kämen da wohl Moussa, Schnee und Kutscher infrage,

Bild: Der SSVer Justin Braun (re.) war an beiden Sodinger Toren „beteiligt“.

 

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