HSV Dienstag gegen wiedererstarkte Iserlohner – Torjäger Berghorst und Hahne fehlen

HSV Dienstag gegen wiedererstarkte Iserlohner – Torjäger Berghorst und Hahne fehlen

Fußball-Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – FC Iserlohn (Di., 19 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Die Duelle zwischen den Holzwickedern und Iserlohnern sind meist Begegnungen auf Augenhöhe und mit knappen Ausgang. Ein 6:2, wie es der jetzige Gastgeber im September 2013 aus Iserlohn mitbrachte, ist zwar eine schöne Erinnerung, aber beileibe kein Maßstab mehr für die neuerlichen Zusammentreffen dieser beiden alten Kontrahenten – erst recht nicht nach der Entwicklung, die der FCI im Verlaufe dieser Saison genommen hat.

Äußerst schwach gestartet, haben sich die Sauerländer nämlich gefangen und sind inzwischen durch klare Siege auf Rang 11 geklettert. Sicherlich auch ein Erfolg der besonnenen Iserlohner Vereinsführung, die ihren Coach Christian Hampel auch nach der anfänglichen Niederlagenserie im Amt beließ. Der hat sich mit seiner Mannschaft dafür punktemäßig bedankt und möchte dies natürlich auch am Dienstagabend im Montanhydraulik-Stadion tun. Die ursprünglich am vergangenen Sonntag angesetzte Partie ist auf Bitten der Iserlohner um zwei Tage verschoben worden, weil sie am Wochenende ein Westfalenpokalspiel gegen den Drittligisten Sportfreunde Lotte zu bestreiten hatte. Und in dieser Partie haben sie sich trotz der 2:3-Niederlage von ihrer besten Seite präsentiert, so dass sie nun auch voller Optimismus in Holzwickede antreten. Die Qualitäten des FCI sind hinlänglich bekannt, vor allem im Offensivbereich mit den „Torjägern von Dienst“, Lukas Lenz und Kingsley Nweke. In der Iserlohner Abwehr will der Ex-Holzwickeder Anjo Wilmanns, der nach mehreren Stationen nun am Hemberg gelandet ist, unter anderem zusammen mit dem ebenfalls früher für den damaligen HSV aktiven Sascha Ernst für mehr Sicherheit sorgen.

Auf der Gegenseite ist Holzwickedes Trainer Axel Schmeing derzeit nicht um seine Aufgabe zu beneiden. Musste er in den vergangenen Wochen meist die verletzungsbedingten Ausfälle in der Abwehr kompensieren, fehlen ihm gegen Iserlohn mit den gesperrten Nico Berghorst und Sebastian Hahne auf einen Schlag gleich seine beiden bisher erfolgreichsten Angreifer. Auch Sturmtalent David Bernsdorf ist beruflich verhindert. Zurückgreifen kann der HSC-Coach jedoch wieder auf den gelb gesperrten Justin Pfaff und den zuletzt verletzten Mirco Gohr, die sich mit ihren Toren in dem leider wieder annullierten Kantersieg der 2. Mannschaft gegen Eintracht Dortmund für einen Einsatz in der „Ersten“ angeboten haben. Schmeing sah sich am Sonntag beim Spiel der Reserve bei Hannibal (2:1) auch nach möglichen Ergänzungen für seinen Kader um. Auf jeden Fall sind wie fast immer in den vergangenen Spielen die Moral und Einsatzbereitschaft der HSCer gefragt, um sich auch gegen eine wiedererstarkte Iserlohner Mannschaft gut aus der Affäre ziehen zu können.

Bild: HSC-Trainer Axel Schmeing (Mitte) musste in den vergangenen Wochen meist die verletzungsbedingten Ausfälle in der Abwehr kompensieren. Gegen Iserlohn fehlen ihm mit den gesperrten Nico Berghorst und Sebastian Hahne auf einen Schlag gleich seine beiden bisher erfolgreichsten Angreifer.

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