HSC will Heimnimbus auch gegen Wiemelhausen verteidigen

HSC will Heimnimbus auch gegen Wiemelhausen verteidigen

Fußball-Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – Concordia Wiemelhausen (So., 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Zwei Heimspiele nacheinander stehen jetzt beim Westfalenligisten Holzwickeder SC auf dem Programm, das erste am Sonntag gegen Concordia Wiemelhausen, das zweite eine Woche später gegen  Tabellenführer Westfalia Herne.

„Wer nun aber glaubt, von der Papierform her könnte uns von den Wiemelhausenern rein gar nichts drohen, sollte schleunigst aus dem Dornröschenschlaf erwachen“, warnt Coach Axel Schmeing davor, die Aufgabe gegen den Neuling aus Bochum als problemlos lösbar zu betrachten. Denn zum einen ist die Concordia, die so gut in ihr Premierenjahr in der Westfalenliga gestartet war, als 13. noch in akuter Abstiegsgefahr und schon von daher daraus aus, sich im Montanhydraulik-Stadion für die glatte 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. Und zum anderen wird der Adrenalinspiegel der Wiemelhausener nach dem vergangenen Spieltag mit der 1:2-Lastminute-Niederlage durch Elfmeter gegen Herne immer noch so hoch sein, um den Tabellenzweiten, also den HSC, den ganzen Ärger über den Ausgang der Partie gegen die Nummer 1 spüren zu lassen. Zwar liegt der einzige Auswärtssieg der Gäste (1:0 in Brackel) schon über sieben Monate zurück, aber gerade mit dem Hinweis, dass der HSC noch kein Heimspiel verloren hat, wird Concordia-Trainer Jürgen Heipertz seine Elf besonders heiß machen, ihre Auswärtsbilanz schon im Hinblick auf den Kampf um den Klassenerhalt zu verbessern.

„An Motivation wird es den Wiemelhausenern nicht fehlen“, vermutet dann auch Holzwickedes Trainer Schmeing, dass der Gast, bei dem der Ex-Holzwickeder Steffen Köhn im Kader steht, voll engagiert sein wird. Mit seiner Holzwickeder Elf erreichte Schmeing am Mittwoch das Kreispokalfinale, will den hohen 7:0-Sieg über Lohauserholz-Daberg aber nicht überbewerten. Dennoch: „Sieben Tore in einer Halbzeit müssen auch gegen einen Bezirksligisten erst mal geschossen werden“, zeigte sich Schmeing mit der Torausbeute nicht unzufrieden und erhofft er sich positive Auswirkungen auf das sonntägliche Punktspiel, „denn trotz der bisher 51 Gegentore ist die Abwehr oft das Aushängeschild der Wiemelhausener und will auch von uns erst noch überwunden werden“. Einige Akteure wie Sebastian Hahne und Mischa Mihajlovic fehlten beim Pokalspiel urlaubsbedingt und stehen jetzt wieder zur Verfügung, so dass Schmeing ein paar personelle Alternativen mehr hat. „Und so etwas ist gegen einen unbequemen Gegner wie Wiemelhausen wichtig“, ist der HSC-Trainer optimistisch.

Bild: 7:0 gewann der Holzwickeder SV im Halbfinale des Krombacher-Kreispokals am Mittwoch gegen Lohauserholz. Dabei trugen sich Justin Pfaff (Mitte) einmal und Dennis Schultze-Adler (re.) gar zwei Mal in die Torschützenliste ein.

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