HSC erwartet zum Saisonstart Aufsteiger Resse

HSC erwartet zum Saisonstart Aufsteiger Resse

Fußball, Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – Viktoria Resse (So., 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Es gibt ganz gewiss angenehmere Aufgaben als zum Saisonstart einen Neuling zu erwarten. Noch dazu, wenn er wie die Viktoria aus dem Gelsenkirchener Vorort Resse immerhin mit sechs Punkten Vorsprung die Meisterschaft in der bestimmt nicht einfachen Landesliga 3 errungen hat, dabei 73 Treffer erzielt und 24 Punkte auswärts geholt hat.

„Ein Aufsteiger brennt immer vor Ehrgeiz, vor allem gerade dann, wenn es zum Vizemeister geht!“, weiß HSC-Trainer Axel Schmeing, dass am Sonntagnachmittag der erste Angriff auf den Heimnimbus seiner Blau-Grünen gestartet wird. Über Stärken und vermeintliche Schwächen der Gelsenkirchener hat sich der Holzwickeder Linienchef natürlich im Vorfeld informiert, „und gerade das“, so Schmeing, „muss uns auf der Hut sein lassen!“. Personell setzen die Resser und ihr Trainer Frank Conradi auf junge, hungrige Spieler und haben daher bei ihren Neuzugängen vor allem Talente aus der näheren Umgebung verpflichtet. Viel versprechen sich die Viktorianer dabei von dem erst 19 Jahre alten, gebürtigen Togolesen Max-Kevin Tekoe, der in Schalke, Paderborn und Wuppertal in den höchsten Nachwuchsklassen spielte und nach überstandenem Kreuzbandriss am Sonntag wahrscheinlich bei den Ressern debutieren soll.

„Trotz des Heimvorteils werden wir mit Sicherheit kein leichtes Spiel haben“, warnt Axel Schmeing vor allzu großem Optimismus im Holzwickeder Lager. „Wir alle sollten den Ball flach halten!“ Denn die Saisonvorbereitung sei insgesamt nicht gut verlaufen. „Von den Ergebnissen her schon – nur eine Niederlage gegen einen Oberligisten ist sicherlich nicht schlecht -, aber es konnte sich in all den Test-, Turnier- und Pokalspielen noch keine Stammelf einspielen“, klagt der HSC-Coach, dass durch Verletzungen, Krankheit, arbeitsbedingt oder durch Urlaub immer wieder wichtige Akteure nicht zur Verfügung standen, um das erforderliche mannschaftliche Gefüge zu finden. Dieser Prozess könne auch noch einige Zeit dauern.

„Wir müssen Geduld haben“, sieht er auch nach dem glücklichen Pokalerfolg vom Dienstag in Lüdenscheid außer der Rückkehr von Mirco Gohr und Dennis Schultze-Adler vermutlich keine gravierenden personellen Veränderungen für das sonntägliche Spiel. „Was aber nicht heißt, dass wir uns gegen den Neuling verstecken müssen!“, ist Schmeing dennoch zuversichtlich. „Im Gegenteil: Wenn wir wie oft in der vergangenen Saison selbstbewusst an unsere Aufgabe herangehen, den Gegner keinesfalls unterschätzen und uns unserer Stärke daheim bewusst sind, können wir den Saisonauftakt positiv gestalten – und das wollen wir natürlich!“

Bild: HSC-Trainer Axel Schmeing hat seinen Mannen klar gemacht, dass „wir trotz des Heimvorteils mit Sicherheit kein leichtes Spiel haben werden gegen Aufsteiger Resse.“

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