Handball-Bezirksliga: HCH gewinnt Kamener Stadtduell – Dellwig gibt Rote Laterne wieder ab

Handball-Bezirksliga: HCH gewinnt Kamener Stadtduell – Dellwig gibt Rote Laterne wieder ab

Handball: Wichtige Siege landeten am Sonntag die abstiegsbdrohten Mannschaften des HC Heeren und TuS Jahn Dellwig. Dabei gewann der HCH das Kamener Stadtduell gegen den höher eingeschätzten VfL. Dellwig gab die Rote Laterne wieder an den TuS Westfalia Kamen ab.

HC Heeren – VfL Kamen 31:29 (16:14).
Überraschung in der Heerener Sporthalle. Nicht der favorisierte VfL ging nach 60 Minuten als Sieger vom Parkett, sondern der noch um den Klassenerhalrt ringende HC Heeren. Verdient nach 60 Minuten, denn die Gastgeber zeigten zweifellos den größeren Siegeswillen. Während der gesamten Spieldauer konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst in Minute 55 brachte Heerens Melwyn Leniger seine Mannschaft erstmals mit drei Toren in Front (29:26). Jakob Sutmeier traf anschließnd zwei Mal und es stand 29:28 (57.) In Unterzahl erhöhte Marcel Mrochen wieder auf 30:28 (59.) Als Heerens Keeper Joel Wellner einen 7m von Steven Vogt abwehren und wenig später Tim Redlin das Ergebnis auf 31:28 stellen konnte, war die Begegnung für Heeren gewonnen. Jubel und Freudentänze nach der Schlussirene folgten.

Trainerstimmen
Bernd Bolle (HCH: „Wir sind gut rein gekommen in das Spiel. Wir wollten nicht wieder den Fehler machen, wie so oft gegen den VfL, ihn weit wegziehen zu lassen. Das ist uns gut gelungen. Ich bin mit der Torausbeute in der 1. Halbzeit allerdings nicht zufrieden. Da haben wir uns viele Sachen rausgespielt, machen die Dinger aber nicht rein. Wir haben dann am Ende auch mal das Quäntchen Glück gehabt. Oder ein glückliches Trainerhändchen. Keine Ahnung. Wir haben eine sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.“
Bastian Umbescheidt (VfL): „Wie man gesehen hat, ist bei uns so ein biusschen die Luft raus. Heeren wollte es einfach mehr.  Die waren galliger, die wollten mehr den Sieg. Sie brauchten den ja auch. Das hat man über die 60 Minuten gemerkt.  Bei uns ist irgendwie die Luft raus. Ob man jetzt Fünfter oder Sechster wird, das ist für die meisten nicht mehr so der große Ansporn. Das zog sich dann durch die gesamten 60 Minuten durch. Spielerisch wie kämpferisch hat Heeren das Spiel klar gewonnen. Sie waren uns heute überlegen. Wir wollen die Saison aber noch vernünftig zu Ende bringen.“
HCH: Wellner, Vögeding – Denger 2, Stock, Kohl, Redlin 3, Siegert 1, Rother, Hoeft 11/2, Janzen 1, Leninger 6, N. Tecklenborg 1, T. Tecklenborg, Mrochen 6.
VfL: Mohr, Banaschak – Schuster 4, Goeke, Mork 1, Pahlig 1, Keck 6, Vogt 7/2, Wilking 1, Jagusch 1, Sutmeier 8, Blickling.
Bestnote: Geschlossen Mannschaftsleistung HCH.

Bild: TuS-Spielertrainer Boris Heinemann (re.) hatte in dieser Woche viel Gesprächsbedarf mit seiner Mannschaft.

TuS Jahn Dellwig – Ahlener SG III 22:18 (8:9).
War es jetzt die Aussprache in dieser Woche nach der blamablen Vorstellung der Dellwiger zuletzt gegen den Hammer SC, die zu der Leistungssteigerung und zum Sieg gegen Ahlen geführt hat? Vielleicht. „Wir hatten gute Gespräche, Einzelgespräche“, verriet Spielertrainer Boris Heinemann, „auch die Umstellungen haben gegriffen. Die Einstellung passte.“ Auf jeden Fall präsentierte sich ein anderer TuS Jahn Dellwig und fuhr am Ende einen verdienten Heimerfolg ein. Und das ohne Scheiing, Frese und Junk. Sie fehlten aus verschiedenen Gründen, nicht jedoch den angesprochenen personellen Entscheidungen geschuldet. Auch stand Nicolai Heinemann, Bruder von Spielertrainer Boris , wieder auf der Platte und avancierte mit zu den besten Spielern. Boris Heinmann: „Er stand in der Abwehr wie eine Eins.“ Ahlen konnte im Schlussspurt geschlagen werden, als Simon Egger zum 19:18 traf (56.) und auch für den Endstand sorgte. Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt sind in Dellwig nun wieder größer geworden.
TuS: Walkuschefski, L. Stracke; Rosteius 1, Renzel, N. Heinemann, Rahn, Unkhoff 2, J. Schreiber 6, B. Heinemann, Hering 2, Egger 5.
Bestnoten: N. Heinemann, L. Schreiber.

Bild: Freudentänze vollführten die Spieler des HC Heeren nach dem gewonnenen Kamener Stadtduell gegen den VfL.

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