Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 9. Spieltag

Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 9. Spieltag

Fußball-Bezirksliga: Einen Lauf schon seit dem ersten Spieltag hat Tabellenführer TuS Hannibal. Beim FC Nordkirchen schaffte es der Klassenprimus einmal mehr, ein enges und umkämpftes Spiel knapp mit 1:0 für sich zu entscheiden und baute seine Punktekonto auf 25 aus. Auf Rang zwei kletterte Kirchderne nach dem 7:0-Heimerfolg gegen Schlusslicht TSC Hamm dankedes besseren Torverhältnisse gegenüber dem SuS Kaiserau. Auf den Abstiegsplätzen rangieren derzeit VfR Sölde, Eintracht Dortmund und TSC Hamm

Wie Kirchderne kommt auf  20 Punkte  kommt SuS Kaiserau, der das Nachbarschaftsduell gegen den FC Overberge deutlich mit 5:0 gewann. In Durchgang eins stand der FCO noch sicher in der Defensive und ließ nur wenig zu, so dass es bis zur 38. Minute dauerte, ehe sich Kaiserau-Torjäger Milcarek als „Dosenöffner“ betätigte und zum 1:0 traf (38.). Als Milcarek per Strafstoß drei Minuten nach Wiederbeginn auch Tor Nummer zwei folgen ließ, kippte die Begegnung zu Gunsten der Hausherren, die fortan dominierten und durch Tore von Stender (2) und Bittner auf 5:0 erhöhten. „Ein hoch verdienter Sieg. Nach dem 2:0 haben wir besser gespielt“, blickte Kaiserau-Coach Marc Woller zurück.. Sein Gegenüber Daniel Frieg frustriert: „Das 1:0 kassieren wir durch einen katastrophalen Fehler im Aufbau durch Eckelt. Gleiches Muster vor dem 3:0. Der Elfer nach der Pause zum 2:0 war für mich ein Witz, das war keiner. Das spielt dir dann nicht in die Karten bei so einer Mannschaft wie Kaiserau. Eine Topmannschaft. Mit unserer Truppe sind wir derzeit nicht bezirksligatauglich.“

Eine überraschende Niederlage kassierte der BV Brambauer mit 1:2 bei Aufsteiger RW Unna. In einem Spiel auf Augenhöhe lag das Chancenplus bei den Gastgebern. Der entscheidende Treffer fiel allerdings erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Nachdem Scharfe im Strafraum gefoult worden war, verwandelte Güven den fälligen Elfmeter sicher. Scharfe war es auch, der in der 73. Minute das 1:0 besorgt hatte. Neun Minuten später war für den BVB Torjäger Schuster zur Stelle und besorgte das zwischenzeitliche 1:1. „Der Strafstoß war auf jeden Fall berechtigt, denn der durchgebrochene Scharfe wurde unfair von den Beinen geholt. Ich freue mich riesig über den Sieg, das sind Bonuspunkte. Am Ende war der Dreier nicht unverdient“, sagte RWU-Linienchef Emre Aktas. Sonntag gastiren die Rot-Weißen beim FC Overberge.

Ebenfalls 2:1 endete das Spiel zwischen dem Holzwickeder SC II und FC Roj. Matchwinner war Westfalenliga-Leihgabe Sebastian Schmerbeck, der beide Treffer erzielte. Er traf in Minute 38 zum 1:0 und nach dem schnellen Ausgleich von Demir (43.) auch in Durchgang zwei einer zu diesem Zeitpunkt äußerst umkämpften und engen Partie noch einmal (69.). „Sebastian Schmerbeck hat uns gut getan. Aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg etwas glücklich, dafür hatten wir in anderen Begegnungen zuvor nicht das Glück auf unserer Seite“, so das Statement von HSC-Trainer Olaf Pannewig.

Bild: HSC-Co-Trainer Dietmar Hense stand am Sonntag im Heimspiel gegen Roj „draußen“ und coachte mit Chefcoach Olaf Pannewig

Nach zuletzt einigen deutlichen Niederlagen erkämpfte sich Schlusslicht Eintracht Dortmund ein 1:1 beim VfL Kamen. Grauberger (89.) sicherte den Gästen mit seinem Tor spät einen Punkt. Zuvor hatte die Eintracht mächtig Druck gemacht und sich den einen Punkt damit verdient. Kamen dagegen fand nie zur Normalform, kam auch nach dem Führungstreffer von Rumpf (39.) nicht besser ins Spiel. „Das war eine schlechte Leistung meiner Mannschaft. Nach der Pause haben wir quasi um den Ausgleich gebettelt. Der fiel dann dummerweise auch noch“, ärgerte sich VfL-Trainer Sascha Siegner.

Sechs Punkte aus zwei Spielen: Nach dem ernüchternden Auftakt mit sieben Partien ohne dreifachen Punktgewinn scheint der Knoten bei Westfalia Wethmar endlich geplatzt. Nach dem 7:1-Kantersieg in Overberge folgte am Sonntag am Cappenberger See ein ähnlich deutlicher 5:2-Erfolg gegen den VfR Sölde. „Das verschafft uns weiter Luft“, analysierte der Sportliche Leiter Rolf Nehling im Hinblick auf die vor zwei Wochen noch alarmierende Tabellensituation, als der TuS das Schlusslicht bildete. „Wir haben über den Kampf zu unserer Linie gefunden, und das muss auch in den kommenden Wochen die Marschroute sein. Zumal es am nächsten Sonntag zum noch ungeschlagenen Tabellenführer TuS Hannibal geht.“

Bild: Wieder zweifacher Torschütze für den SuS Kaiserau war Timo Milcarek, der sein Torkonto auf nunmehr auf neun Treffer erhöht hat.

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