Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 16. Spieltag

Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 16. Spieltag

Fußball: Ein wetterbedingt reduziertes Programm gab es zum Rückrunden-Auftakt in der Bezirksliga 8: Die Spiele zwischen TSC Eintracht Dortmund und TuS Hannibal, BV Brambauer und VfR Sölde sowie RW Unna und FC Nordkirchen aus. Tabellenführer SuS Kaiserau festigte mit einem 4:0 gegen Westfalia Wethmar Platz eins.

Das hatte sich der SuS Kaiserau schwerer vorgestellt. Gegner Wethmar konnte nicht Paroli bieten. „Es war ein völlig verdienter Sieg. Wethmar ist mit dem 4:0 noch gut bedient. Wir hatten noch weitere dicke Möglichkeiten“, lobte SuS-Trainer seine Mannen. Die setzten den Gegner sofort unter Druck. Timo Milcarek und Marc-Simon Stender besorgten früh das 2:0, das gab Sicherheit. Und Marc Woller weiter: „Wir haben von der ersten Minute an die Partie dominiert, stellten die Räume von Wethmar geschickt zu, agierten variabel und zeigten eine gute Mentalität.“ Nach rund einer Stunde hatte der Klassenprimus augenscheinlich genug, nahm merklich den Fuß vom Gaspedal, so dass auch Wethmar mal ein bisschen mitspielen durfte. Pech, dass sich Kevin Weiß wahrscheinlich eine Kreuzbandverletzung zugezogen hat und ausscheiden musste. Insofern ein Wermutstropfen. .

Der TuS Westfalia Wethmar hat sich am Dienstag mit sofortiger Wirkung von seinen beiden Spielern Pascal und Rene Harder getrennt. Trainer Simon Erling reagierte nach Rücksprache mit den Club-Verantwortlichen damit auf vermehrte Vorkommnisse in der jüngsten Vergangenheit, die zum einen dem Mannschaftsgefüge des Bezirksliga-Teams und zum anderen der Außendarstellung extrem geschadet haben. „Beide Spieler haben zuletzt immer wieder für Unruhe gesorgt und sich Undiszipliniertheiten geleistet, die mit unserem Anspruch von Loyalität, Fairness und Teamgeist nicht vereinbar waren“, erklärte Erling und ergänzt, dass die Vorfälle am vergangenen Sonntag bei der Partie in Kaiserau das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hätten. Am kommenden Sonntag wartet auf die Westfalia mit dem Aufsteiger RW Unna nun der letzte Gegner des Jahres, ehe es in die ersehnte Winterpause geht.

Keine Tore fielen zwischen Viktoria Kirchderne und dem VfL Kamen, die Begegnung endete 0:0. Dabei agierten beide Teams durchaus mit offenen Visier und kamen jeweils auch zu guten Abschlüssen. Ein Treffer wollte allerdings nicht fallen, so dass es bei einem insgesamt leistungsgerechten Remis blieb, da sich Kirchderne und Kamen über weite Strecken der Partie auf Augenhöhe begegneten. „Das war ein 0:0 der besseren Art. Die Mannschaft hat sich taktisch gut an die Vorgaben gehalten. Ich bin sehr zufrieden. Bedenken muss man, dass wir in den letzten drei Wochen nur eingeschränkt trainiert haben. Die Stimmung war nicht so gut. Insofern war der Punkt sehr wichtig“, urteilte VfL-Trainer Sascha Siegner.

1:1 endete das Spiel zwischen dem FC Overberge und Union Lüdinghausen. Auf dem schwierig zu bespielenden, weil rutschigen Kunstrasen an der Hansastraße entwickelte sich eine Partie auf eher mäßigem Niveau. Overberge hatte lange Probleme seinen Rhythmus zu finden, so dass die Gäste kurz vor der Pause durch ein Tor von Schürmann verdient in Führung gingen. Overberge hatte zumindest eine gute Möglichkeit durch Samet Ayyildiz, ansonsten lief auch nach dem Seitenwechsel nicht viel zusammen. So fiel der Ausgleich nach knapp einer Stunde durch einen 40-Meter-Freistoß von Chris Brügmann. Nach seinem scharf getretenen Ball irritierten die FCO-Angreifer den Keeper der Gäste, so dass das Spielgerät den Weg ins Tor fand. „Unser Spiel war heute nicht gut genug für einen Sieg. Es war zerfahren mit vielen Zweikämpfen. Der Platz war sehr glitschig, da war wenig Fußballspiel möglich. Es wäre vielleicht mehr drin gewesen. Aber für unsere heutige Leistungsfähigkeit nicht“, so ds Statement von FCO-Coach Daniel Frieg nach Spielschluss.

Einen Kantersieg feierte die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC, die den SC Dorstfeld mit 5:0 abfertigte. Dabei war das Match auf der verschneiten Sportanlage am Haarstrang bereits nach 82 Minuten beendet. Dann nämlich verließen die Gäste-Spieler den Platz, nachdem sich ein Spieler verletzt hatte. War es Unlust oder Frust ob des 5:0. „Dorstfeld hat einen ganz schlechten Auftritt hingelegt. Sie motzten von Beginn, auf dem Platz nicht spielen zu wollen. Bei einer Verletzung eines ihrer Spieler verlangten sie einen Krankenwagen. Der kam auch, doch der verletzte Spieler schickte ihn wieder fort. Warum die Mannschaft auf Anweisung des Dorstfelder Trainers dann in der 82. Minute, also kurz vor Schluss, vom Platz gegangen ist, erscheint mir schleierhaft. Wir waren klar besser als der Gegner und haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, fasste Holzwickedes Sportlicher Leiter Michael Tacke die 90 Minuten zusammen. Die Tore für den HSC schossen Bauer, Hibbeln, Venos, Heiß und Mertens. Am kommenden Sonntag reist Holzwickede zum VfL Kamen.

Bild: Die Mimik von Wethmar-Torhüter Maik Müller verrät es – seine Mannschaft hatte beim 4:0 keine Chancen in Kaiserau. Links SuS-Mittelfeldspieler Moritz Schriefer.

 

Related posts

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*