„Cobras“ brennen und gehen positiv gestimmt in die Aufstiegsrelegation

„Cobras“ brennen und gehen positiv gestimmt in die Aufstiegsrelegation

Hinspiel in der Aufstiegsrelegation zur Handball-Oberliga SuS Oberaden – OSC Dortmund (Freitag, 20.15 Uhr). Am Freitag steigt das erste Spiel um den Aufstieg in die höchste westfälische Spielklasse, die Oberliga. Durch die Nähe zwischen beiden Teams erhält die Partie nach Meinung von Oberadens Spielertrainer Alexandros Katsigiannis Derby-Charakter.

„Die Stimmung im Umfeld ist unheimlich toll, das Team ist elektrisiert.“ Er erwartet einen großen Zuschauerspruch, zumal schon vermutlich im Vorverkauf rund 400 Karten abgesetzt werden. „Ich rechne damit, dass sich die gleiche Anzahl dazu einfinden wird. Wir hoffen auf eine große Unterstützung.“ Diese beiden Spiele sollen das i-Tüpfelchen auf eine gute Saison werden. „Relegationsspiele haben eine besondere Brisanz. Es sind nicht 60 Minuten sondern 120, es ist ein etwas längeres Spiel.“

In der Vorbereitung zur jetzt abgeschlossenen Saison kreuzten beide Mannschaften schon einmal die Klingen. Es war das erste Spiel in der zweiten Vorbereitungsphase und einige SuS-Akteure kamen direkt aus dem Urlaub. „Wir haben 50 Minuten gut mitgehalten, dann aber deutlich verloren. Da hat der OSC wirklich gut gespielt.“

Vermutlich wird der Kader von Trainer Christian Feldmann aber am Freitag etwas anders aussehen, da einige Spieler verletzt oder angeschlagen sind. „Wer von denen wieder fit sein wird, kann ich nicht voraussehen. Wir werden es sehen, machen uns nicht verrückt. Die Konzentration legen wir auf unser Spiel. Ich denke, dass die Gegner sich nach uns richten müssen, so wie wir im Augenblick drauf sind – egal wie der Gegner heißt.“

Mit Daniel Lichte und „Alex“ Brauckmann stehen zwei Linkshänder in Reihen des OSC, die ursprünglich aus dem heimischen Kreis (HSG Unna bzw. TuS „Jahn“ Dellwig) stammen. Zu den Stärken der Mannschaft aus dem Dortmunder Süden gehören mit Sicherheit die kompakte 6:0-Deckung und das variable Angriffsspiel. Dazu kommen zwei gute Außen und wurfgewaltige Rückraumspieler. „Die Mannschaft hat viele Vorteile, aber ist vielleicht nicht so breit besetzt wie wir.“

Die Vorbereitung unter der Woche verlief nicht optimal, weil der eine oder andere Spieler beruflich bedingt nicht mittrainieren konnte. Ausfallen werden Tim Braach (Prüfungen) und Bastian „Shorty“ Stennei, der sich am Dienstag einer Nasen-OP unterziehen musste. „Shorty wird aber die Mannschaft mental unterstützen. Er ist ein wichtiger Faktor, der den jüngeren Spielern wichtige Tipps geben kann. Es ist ein großes Plus, dass die Kommunikation und das Verständnis im Team stimmen.“ Vielleicht wird Neuzugang Fabian Maschewski, der vermutlich spielberechtigt ist, mit auf der Bank sitzen. „Ein Einsatz käme zu früh, aber es wird ein Erlebnis für ihn sein.“

Die mannschaftliche Geschlossenheit soll einer der Schlüssel zum Erfolg sein. Wenn wir die dazu die individuelle Stärke, die Abwehr und das Tempospiel nach vorne wie im letzten Spiel auf die Platte bringen, wird es ein ganz, ganz schweres Spiel für unseren Gegner.“

„Alex“ wünscht sich auf jeden Fall, mit einem komfortablen Vorsprung zum Rückspiel nach Dortmund zu fahren. Er weiß allerdings, dass „der OSC solche Spiele kann“. Das zeigte sich nicht zuletzt in der entscheidenden Partie um Platz zwei in der Staffel zwei, als die Dortmunder schon gegen Bommern mit fünf Toren im Rückstand lagen und noch mit drei Treffern Vorsprung gewannen. Die „Cobras“ sind also gewarnt. „Wir gehen auf jeden Fall mit Respekt, aber positiv gestimmt in das Spiel. Die Mannschaft brennt und würde vermutlich ihr letztes Hemd geben.“

Bild: Bastian Stennei (re.) fehlt dem SuS Oberaden am Freitag im ersten Relegationsspiel  gegen Dortmund.

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