Arger Rückschlag für den SSV im Abstiegskampf

Arger Rückschlag für den SSV im Abstiegskampf

Fußball-Landesliga: Lange Gesichter im Mühlbachstadion. Der SSV Mühlhausen-Uelzen hatte das Sechs-Punkte-Spiel gegen Tabellennachbar SV Hilbeck 1:3 verloren. Eine bittere Niederlage und ein Rückschlag im Abstiegskampf. Spielerisch war Mühlhausen die bessere Mannschaft. Doch 20 schwächere Minuten in Halbzeit eins waren der Auslöser für das 1:3. In dieser Phase machte Hilbeck aus dem 0:1 ein 2:1. Vorausgegangen waren Fehler der Mühlhausener Defensive.

Dabei begann es gut für die Eitzert-Truppe. Die Mannschaft übernahm auf dem glatten Geläuf sofort die Initiative, legte den Vorwärtsgang ein und hatte Chancen. Jan Pfeffers Schuss wurde auf der Torlinie gerettet und den Nachschuss parierte Hilbecks Keeper. Auch der Alleingang von „Musti“ Akdeniz brachte nichts Zählbares ein. Der wurde in Minute 18 im Strafraum zu Fall gebracht. Elfmeter, den Manuel Stiepermann verwandelte. Eine verdiente Führung.

Doch statt weiter engagiert aufzutreten, ließen die SSV-Kicker die Zügel schleifen und kassierten zwei Gegentreffer. „Eine Folge mangelnder Einstellung“, monierte SSV-Coach Dirk Eitzert. Nach einer Kabinenansprache rafften sich die Hausherren wieder auf, hatten erneut Chancen für eine Resultatsverbesserung. Hakan Sezer brachte völlig freistehend den Ball nicht im Hilbecker Gehäuse unter. Statt den mehr als verdienten Ausgleich herzustellen, musste SSV-.Schlussmann Robin Mesewinkel-Risse noch ein drittes Mal hinter sich greifen (87.). Ein berechtigter Elfer führte zum 1:3. Während der Mühlhausener Trainer einen argen Rückschritt beklagte, war sein Hilbecker Kollege Christian Bentrup verständlicherweise besser gelaunt. „Wir haben das frühe Gegentor gut verdaut, hatten nach der Pause sicherlich etwas Glück, nachdem wir in den vergangenen Wochen einiges an Pech hatten. In der letzten Viertelstunde konnten wir uns wieder etwas befreien“, ließ sich so der SVH-Coach ein.

Bild: Wie in dieser Szene Michael Prothmann hatte der SSV nach 90 Minuten das Nachsehen gegen den SV Hilbeck.

Der SSV Mühlhausen-Uelzen hat bis zur Winterpause noch zwei Begegnungen zu bestreiten. Sonntag gegen Wattenscheid 09, wobei es möglicherweise zu einem Heimrechttausch kommen kann. Eine entsprechende Anfrage haben die Wattenscheider bereits an den SSV gestellt. Am letzten Spieltag vor der Winterpause  (17. Dezember) muss Mühlhausen beim Tabellenführer STV Horst-Emscher antreten. Berat Özgüc schied verletzt aus und Kapitän Pfeffer muss wegen seiner fünften Gelben am Sonntag zuschauen.

Arminia Marten, krisengeschütteltes „Kellerkind“, trat wie schon gegen den SSV auch gegen Schüren nicht an. Es war bereits der zweite freiwillige Verzicht in dieser Saison. Beim dritten Mal stünde Marten als Absteiger fest. Doch aus Marten war zu hören, dass die beiden weiteren Spiele vor Weihnachten stattfinden sollen. „In der Winterpause will der Verein schauen, ob und wie die Rückserie bestritten werden kann“, hörte Staffelleiter Helmut Engelage. Viele Spieler haben den Verein im Laufe der Hinrunde verlassen.

Bild: Manuel Stiepermann trifft „vom Punkt“ und der SSV führte 1:0. Doch diese Führung hatte am Ende keinen Bestand.

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