Andreas Amberger bewältigt 100-Meilen-Lauf

Andreas Amberger bewältigt 100-Meilen-Lauf

Leichtathletik: Andreas Amberger (Lauf Team Unna) hat einmal mehr seiner Leidenschaft für die Langlaufstrecke im Ultra-Bereich nachgegeben. Dieses Mal hat es ihm ein in Rothenburg ob der Tauber gestarteter 100-Meilenlauf angetan. In einem Starterfeld von mehr als 30 Startern – 28 davon haben gefinisht -wurde er als 17. männlicher Zieleinläufer registriert. Damit konnte er Platz 2 seiner AK M50 behaupten, nachdem er – die Nacht durchlaufend – nach 24 Stunden und sechs Minuten ins Ziel eingelaufen war. Diese Taubertal 100 genannte und vom Deutschen Ultraverband (DUV) organisierte Veranstaltung fand bereits zum vierten Mal statt. Für Amberger persönlich war es in diesem Jahr schon der zweite 100-Meilenlauf. Damit konnte er bei 20 Starts insgesamt seine bisher in 2017 bei Wettkämpfen aufaddierte Kilometerleistung auf nahezu 1 300 km steigern.

Eine für niederländische Verhältnisse beachtliche Höhenleistung absolvierte Ingmar Uhrich am selben Wochenende in Landgraaf (NL). Dort galt es beim so genannten Wilhelmina Trappenlauf-Marathon möglichst viele Runden á 1 100m bei zusätzlich etwa 95 m Höhenunterschied an der Treppe zu meistern. Innerhalb des vorgeschriebenen Zeitfensters von 9 Stunden schaffte er 52 Runden (= 57,2 km + 4 926 Hm) und wurde als 5. Mann insgesamt registriert, 4. Seiner Altersklasse.

Weniger umfangreich war dafür die Strecke, die das Ehepaar Norbert Kalkbrenner und Petra Wiercke-Kalkbrenner beim 55. Lauf „Rund um den Baldeneysee“ in Essen absolvierte, dem ältesten in Deutschland durchgeführten Marathonlauf. Ein heftiger Regenschauer war zu Beginn zwar nicht gerade stimmungsförderlich, dennoch beendeten beide in einträglich gut 5 Stunden den Lauf, nachdem auch die Sonne wieder herausgekommen war. N. Kalkbrenner wurde in 5:03:41 Std. (6. Platz M65) gestoppt und seine Ehefrau, in ihrem 10. Marathon bzw. Lauf im Ultra-Bereich, gelangte nur wenige Minuten später ins Ziel. Ihre Zeit: 5:08:14 (3. Platz W60).

Wann treten schon mal Mutter und Sohn in einem gemeinsamen Wettkampf an? Gabriele Droste und ihr Sohn Devon vollbrachten dieses Gemeinschaftswerk, indem sie sich beim 4. Ternscher-Seelauf in Selm unter die Starter der 5km-Strecke mischten. Als Gesamt-Elfter finishte Devon in 0:23:32 Min (1. Platz MJ U16), während G. Droste als sechste Frau in 0:26:10 (1. Platz W45) gestoppt wurde.

Bild: Andreas Amberger

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