2:1-Sieg gegen Sinsen – HSC baut Tabellenführung weiter aus

2:1-Sieg gegen Sinsen – HSC baut Tabellenführung weiter aus

Fußball-Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – TuS Sinsen 2:1 (1:0). Erstmals den TuS Sinsen besiegt, Spiel 12 in Folge ohne Niederlage geblieben und unter anderem dank Wanne-Eickels neuerlichem Ausrutscher die Spitzenposition in der Westfalenliga 2 weiter ausgebaut – viel besser hätte der Sonntag für den HSC gar nicht verlaufen können. Allerdings hatten die Schmeing-Schützlinge vornehmlich im ersten Durchgang sehr viel Dusel, dass sie einige hochkarätige Chancen der Gäste aus Marl unbeschadet überstanden. Später boten sich ihnen dann ebenfalls Top-Gelegenheiten, die letztlich den knappen Erfolg über den Tabellenzehnten rechtfertigen konnten.

Dass die Sinsener wie erwartet erneut ein unbequemer Widerpart sein würden, zeigte sich vor allem vor der Pause. Da hätten die Sinsener chancenmäßig durchaus in Führung gehen können, aber dreimal war das HSC-Tor für David Sdzuy wie vernagelt: Zunächst ging sein Freistoß in der 18. Minute an den Pfosten, dann vergab er in der 20. und 28. Minute freistehend. Der HSC kam lediglich in der 23. Minute zu einer Kopfballchance von Nico Berghorst – und in der 30. Minute zu ihrem zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führungstreffer: Zé Mertens, der erneut zu den stärksten Holzwickedern zählte, behielt nach einem Eckball im Gewühl die Übersicht und drückte das Leder aus kürzester Distanz über die Linie.

Nach Wiederanpfiff war beim Gastgeber eine Leistungssteigerung festzustellen. Die war auch nötig, um die Aktionen der nach wie vor ehrgeizigen Sinsener einzudämmen und sich selbst Möglichkeiten von „allererster Sahne“ zu erarbeiten. In der 58. Minute kam Nils Hoppe nach einem Eckball von Mike Hibbeln nicht recht zur Entfaltung, dann blieb drei Minuten später eine Dauerkanonade von Mertens, Berghorst und Sebastian Hahne auf das Sinsener Tor genauso erfolglos wie ein der 78. Minute toll vorgetragener Konterangriff von Berghorst, Hahne und Mirco Gohr. Letzterer fasste sich dann in der 82. Minute ein Herz und hämmerte das Leder vom rechten Strafraumeck aus zum 2:0 unter die Querlatte des Gästegehäuses. Es spricht für die Einstellung der Sinsener, dass sie in der ersten Minute der Nachspielzeit eine gelb-rote Karte wegen Foulspiels für Dominik Grams hinnehmen mussten und dennoch eine Minute später durch Egzon Kadrija wenigstens den Ehrentreffer erzielten.

HSC: Beinsen – Mihajlovic, Hoppe, Venos, Schultze, Hibbeln (69. Pfaff), Mertens (85. Schultze-Adler), Duwe (79. Schmerbeck), Hahne, Berghorst, Gohr.
TuS: Jürgens – Grams, Koschollek, P. Goecke, Köksal, Adamczok (82. Glembotzki), Y. Goecke, Sdzuy (75. Kadrija), Tekin, Zoladz (64. Piechottka), Temming.
Tore: 1:0 (30.) Mertens; 2:0 (82.) Gohr; 2:1 (90. + 2) Kadrija.
Bes. Vork.: Gelb-rote Karte wegen wiederholten Foulspiels für Grams (TuS).
Bestnoten: Zé Mertens, Mirco Gohr, Kevin Beinsen

Bild: HSC-Torjäger Nico Berghorst (li.) ging gegen Sinsen leer aus, kann hier aber den Ball behaupten.

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